
Auf dem Stückle hab' ich ihn dann mal genauer unter die Lupe genommen: es ist ein Prentiss No.20 aus New York aus den 20er Jahren (Prentiss gab's von 1923-1940). Ich nehme an, mein Großvater hat den irgentwann in den Fünfziger Jahren in Berlin in der amerikanischen Besatzungszone aufgetrieben.
Ich habe erst durch Internet-Recherche herausgefunden, dass man eine Backe verdrehen kann, um auch keilförmige Werkstücke spannen zu können, vorausgesetzt, man bekommt den Kegelstift raus, der das Ganze fixiert. Sieht nicht so aus, als ob der freiwillig seine Lage verändert - hat jemand eine Idee, ohne das Gehäuse zu beschädigen?
Guckt ihr ein paar Fotos:



Und so soll er mal aussehen, wenn ich mit ihm fertig bin:
Prentiss No.19