Hallo Oli und Hobbyschmied,
ja, ich will das schon in der flachen Richtung biegen. Krumm biegen kann ich das Format auch problemlos mit der Hand, das hängt ja schon durch wenn es hochkant an der Wand lehnt (2m Längen). Die Herausforderung fängt erst dann an, wenn es ein gleichmäßiger Bogen sein soll und der dann auch noch bei 8-12 Werkstücken gleich sein soll.
Wie gesagt, sobald wir dann mal von 12x12 reden wirds auch mit Muskelkraft nichts mehr, solange das kalt ist. Es sei denn man hat Ernie den Eisenbieger vom Jahrmarkt zur Hand...

Klassisches Beispiel für einen so groß dimensionierten Bogen wäre eine Rankhilfe in Form eines Torbogens. Wenn man da jeweils vom Fußpunkt bis zum höchsten Punkt des Bogens aus einem Stück arbeiten will und oben in der Mitte Schnörkel macht und die zwei Hälften zusammenklammert, dann muss man vier gleiche Teile herstellen. Also so eine Rankhilfe ist ja oft wie eine gebogene Leiter (gebogen in der flachen Richtung) geformt. Bei Zweiteilung wie gerade beschrieben sind die vier gleichen Teile eben die Holme der Leiter. Verständlich? Sonst mal ich mal n Bild...

Eine Biegemaschine möchte ich mir dafür eigentlich nicht extra anschaffen, da ich das ganz ja nur hobbymäßig betreibe und nicht wirklich Platz für einen ganzen Fuhrpark an Geräten habe. Ist ja dann auch noch eine finanzielle Sache.
Und letztendlich sind diese Geräte ja auch eher "modern" denke ich mal. Keine Ahnung seit wann man Wagenräder mit Metall beschlägt, aber das muss doch auch ohne industrielle Hilfe gehen.
Würde man aus Holz eine Form sägen, über die man dann biegt, dann wären auf jeden Fall mal alle Teile gleich. Entscheidend ist dann sicher die Qualität der Holzform. Jedes Werkstück bekommt dann eben jeden Fehler der Form mit verpasst. Aber das scheint mir neben der Biegemaschine noch die am vielversprechendste Methode zu sein.
Ich werde mal experimentieren und berichten was dabei heraus kam.
Grüße, Michael
Zuletzt bearbeitet: 25. September 2014 um 13:56,
Michael (micha76)