Habe gestern in meinem normalen Gusseisenschraubstock eine etwas zu starke Federstahlangel vernietet

ging so lange gut, bis es einmal laut knacks machte, und der Schraubstock erstmal durch war.

Egal. Am Samstag fahre ich meine Oma in Hamburg besuchen, die hat in der Werkstatt zwei Schraubstöcke ungenutzt zu stehen. Ich plündere Stück für Stück dort die Werkstatt, denn Opa kommt wegen Knien und Hüften die Trepe nich mehr runter und Oma werkelt auch schon seit Jahren nicht mehr. Esse und Amboss sind auch von dort.
Nur will ich nach dieser Erfahrung nicht mehr in einem gewöhnlichen Schraubstock rumkloppen.
Kurz: Ich will die Gelegenheit beim Schopfe ergreifen und mir endlich einen Schmiedeschraubstock zulegen.
(oder selbstmachen) *duckundwech*

Mal im Ernst: Selbstmachen werde ich vermutlich eher nicht schaffen. Das wäre frühestens in einigen Jahren auf den Plan zu setzen, auch wenn es mich in den Fingern juckt, es zu versuchen.
Oder wie seht ihr das? Die Schraube und eine Mutter habe ich ja schon vom alten Schraubstock.
Ich warte jetzt nicht auf eure Antwort, darauf, weil ich relativ sicher bin, dass ihr mir zum Kauf ratet.
Ich habe grad mal in der Bucht geschaut, es gibt dort so einige Schmiedeschraubstöcke.
Von 15 bis an die 200 Euro kanns anscheinend kosten.
Alles kein Problem, bin bereit einen Hunni hinzublättern wenns nötig ist und ich was vernünftiges bekomme dafür. Soll ja auch halten. Gerne aber auch günstiger.

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Wäre echt echt nett wenn ihr mal rüberschaut und mit euren fachkundigen Augen die Teile raussucht, wo man den Kauf vorraussichtlich nicht bereuen würde

Wäre zum Beispiel der hier eine Partie?: Scheunenfund nur 15 Euro sieht (für mich) gut erhalten aus.
Ich habe nämlich echt wenig Ahnung von den Teilen.
Was ich weiß ist:
- Sollte ein Bein haben, was bis auf den Boden geht um die Schlagenergie abzuleiten. Bei einigen erscheint mir das Bein reichlich kurz. Ist das Bein rangeschweißt, geschraubt, gesteckt oder gar aus einem Stück mit dem "Körper" des Schraubstockes? Bei vielen war kurz vor Ende des Beines ein Knubbel. Bei einigen auch nicht. waren die Beine dann abgebrochen?
- Braucht eine Stabile Tischbefestigung. Nach dem Angebote anschauen habe ich gesehen, dass es zwei Arten der Befestigung gibt. Einmal ein geschmiedeter Schnörkel mit Löchern zum am Tisch festschrauben. Dann ein Flachstahl/ Blech mit Löchern drin. Macht sich wohl nicht viel, oder? Egal ob Blech oder Schnörkel, beides wirkte bei allen Schraubstöcken relativ lose angeschraubt mit zwei Gewinden, die an das Blech/ den Schörkel geschweißt waren und einem Flachstahl mit zwei Löchern und dann zwei Muttern.
Dass das die Schläge aushält und nicht wie bekloppt wackelt kann ich mir kaum vorstellen, aber vielleicht muss man das nur fest genug ziehen. Oder ich täusche mich.
- Aus Stahl, auf keinen Fall Gusseisen. Wahrscheinlich in die Richtung C45 oder so? Gehärtet oder nicht?
- Braucht auch eine Feder zum öffnen. Die würde ich im Falle eines Fehlens aber sicher auch selbst hinbekommen.
Ich habe eine alte Eisenbahnschwelle zu liegen, d.H. ich könnte die auf die passende Länge absägen, irgendwie befestigen und den Schraubstock da dran machen, falls es mit der Arbeitsplattenhöhe nicht passt. Bin also nicht auf eine bestimmte Länge fixiert.
Dann noch ein paar Fragen:
- Welches Gewicht empfehlt ihr für mich? (Nutzung hobbymäßig, mal was vernieten, biegen, meißeln, Tordieren, weiß ich, was halt so anfällt.
- Welche Backenbreite?
- Welche Öffnungsweite ?
- Gibt es sonst noch irgendwelche Sachen, die zu beachten sind? NoGo´s beim Kauf? Erstmal hinfahren und anschauen?
Sorry für den Laaaaangen Beitrag hier, habs heute etwas ausführlicher gemacht.
Freue mich, wenn einer sich traut zu lesen, bin nicht böse wenn ihr einfach so antwortet.
Hoffe, ihr könnt mir helfen! Wenn (falls) ihr glaubt (glauben solltet), ich schaffe den Eigenbau (vielleicht mit Hilfe

Danke!
euer
Edgar