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dengelbengel

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Re: Phurba (tibetanischer Dolch) mit dreikantiger Klinge schmieden

from dengelbengel on 05/05/2021 09:12 PM

Frag doch mal Uli / Ulrich Stehli in Kierspe. Der schmiedet u. a. dreiflüglige Pfeilspitzen. Wenn ich mich noch richtig erinnere, erst den einen Flügel, dann den in ein Schlitzgesenk und dann den Überstand nach links und rechts breiten und richten. Müsste so ähnlich auch für eine Dreiecksklnge gehen, habe es selbst noch nicht ausprobiert.
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Seltsamer Hammerkopf

from dengelbengel on 03/17/2021 01:43 PM

na ja, Mario, Schrott oder alt, das eine schließt das andere nicht aus. Ansichtssache. Als Andenken oder Türstopper gewiss noch zu gebrauchen. Also: die Finne ist zum Spalten der Blöcke nach"Lesen" der Spaltmöglichkeiten/Schichtungen, die Hammerbahn zum Einschlagen der Spaltkeile in die vorgebohrten Löcher, zwischen den Gleiteisen, auch bei youtube zu sehen. Beim Schmieden sind wohl keine Blasen oder Einschlüsse entstanden, die das Stück haben abbrechen lassen. Wärmebehandlung bei solchen plumpen/klotzigen Teilen ist nicht ganz einfach: Finne und Bahn sollen zäh-hart sein, nicht zu-hart, um Ausbrüche zu vermeiden, das Haus/Hammerauge soll weich sein, um Risse zu vermeiden. Schwierig ist, den Grenzbereich zu steuern. Steinekloppen war früher ohne Baumarktnähe und Baggereinsatz nicht unüblich, nicht nur für Strafgefangene. Nimm das Stück nach Schlagflächenbearbeitung  als Unterlage zum Sensendengeln.
Meinhard




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dengelbengel

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Re: Seltsamer Hammerkopf

from dengelbengel on 03/17/2021 09:25 AM

Hallo, Mario,
hier noch der Nachtrag: Bin mir jetz sicher, dass es sich bei dem stumpfen Original-Finnenwinkel um einen Steinschlaghammer handelt, trotz ovalem Loch. Siehe : werkzeugfabrik-krenzer.de , da findes Du den Steinschlaghammer, auch in 6 kg.
Meinhard

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Re: Seltsamer Hammerkopf

from dengelbengel on 03/17/2021 09:10 AM

interessante Überraschung: macht neugierig. Einige Details fallen auf: Kreuzhammer- bzw Spalthammerform, stark gerundete Finne, vielleicht vom Gebrauch, leicht unregelmäßige Kehlung: Ausbruch. Relativ kleines Hammerauge. Ich vermute, es handelt sich um einen Hammer für Steinbrucharbeiten. Kleine einhändige Steinhämmer/Schotterhämmer haben fast Eiform und ein rundes Auge, für Stiele aus Haselnuss oder Ilex. Bei dem gezeigten Hammer ist das Auge leicht oval, das lässt mich etwas an meiner Aussage zweifeln.
Weiter suchen!
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Meine kleine Welt... und ein paar Krümel daraus ;)

from dengelbengel on 03/15/2021 08:38 AM

ja, ja, das Schraubenbroblem hatte ich auch mal, bei einer kugelgelagerten Feldesse mit Messingschildchen: "Karl August, Eisengiesserei Armee Feldesse 17", da waren Kugeln und Schrauben im Zollmaß. Habe damals Glasfasergewebe als Dichtung zwischengelegt, z. B. Putzgitter. Evtl. ist auch GFK-Vlies aus der Polyester-Bastelecke brauchbar. Laut Markus Balbach war meine Esse zwischen ca. 1870 und 1930 hergestellt. Erst ca. 1930 wurde angeblich in Deutschland aufs metrische System vereinheitlicht. In Schweden finden sich heute im Baumarkt noch unterschiedliche Werkzeugmaße/Schlüssel: in der Industrieabteilung metrisch, in der Zimmereiabteilung zöllig. Evtl. mal im Landmaschinenhandel/Werkstatt nachfragen, amerikanische Aufsitzmäher (SNAPPER) haben oft Zollmaße.
Weiter mit Gefühl, sonst passt das Gewinde für nichts mehr!
Meinhard

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Re: Meine kleine Welt... und ein paar Krümel daraus ;)

from dengelbengel on 03/10/2021 10:35 AM

Hallo, mit-Esse-r,
ja, Staubsaugergeräusch kann nervig sein, da kann auch eine Dunstabzugshaube, regulierbar, vom Sperrmüll, Erleichterung verschaffen. Die Esse hast Du gut hinbekommen. Zu Materialien (Dämmung, Faserdichtung, Kesselkitt, ...) frag mal den Ofenbauer, der kennt sich aus. Manchmal liegen hier auch im Baumarkt Ofenmaterialien auf dem Restetisch.
Meinhard

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Re: Messing schmelzen

from dengelbengel on 02/14/2021 10:09 AM

.... und wenn man von den Erfahrungen anderer lernen möchte, kann man unter Fremdsprachen Stichwörter finden und bei youtube einsetzen. Dann findet man z.B. 
zum SchellenSchmieden: dzwonki paterski na podhalu, incl. Messingguss für die Schnallen
zum GlockenGiessen: o ludwisarskin sercu do dzwonow.
Auch ohne Wortverständnis sehr aufschlussreich.
Meinhard

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dengelbengel

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Re: Der Coup...😎

from dengelbengel on 02/14/2021 09:15 AM

.... und beim Schraubstockvergleich im weiten Internet fand ich auch bei youtoo oder so
"giant vise", "massive vise", "foot vise" sehenswert.
Meinhard

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Re: Herkules Hessenmüller und Söhne

from dengelbengel on 02/04/2021 01:11 PM

vielleicht hilft auch ein Blick in youtube unter "torbjörn ahmann power hammer maintenance", um Ideen zu Reparaturtechniken zu bekommen.
Meinhard

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Re: Hakensichel 20 cm

from dengelbengel on 02/03/2021 09:39 PM

Crantius, Deine Frage hat sich mir noch nicht gestellt: Supersense?? Messer und Sensen haben gemeinsam, dass sie schneiden. Dann beginnen die Unterschiede: Sensen werden vom Käufer nur zum Schneiden benutzt, Messer zum Sammeln, Haben, Ansehen, "Wertanlage", Imponieren, "Könntichmit ... "-Phantasieren, ... und andere auch zum Schneiden. Um Sensen auch qualitativ hervorzuheben, wurden sie mit gefälligen, manchmal regionalen Bildchen (Edelweiß, ...) oder Worten (Rasierschnitt, 2-Rinder-Sense...) versehen, manchmal auch mit "Qualitäts"-Angaben (Schwedenstahl, Acier Diamant, Hartstahl, ...), was werbemäßig verlockend war, aber so viel garantierte wie der Aufkleber "mähfertig gedengelt", der von Käptn Blaubär erfunden wurde. Er besagt, dass nach der Wärmebehandlung und dem Schleifen die Sense noch mal unter dem Dengelhammer durchgezogen wurde (ca.5 sec., etwas länger, als das Aufkleben dauert) , aber die Schneide ist damit höchstens für Brennesseln geeignet, nicht für frisch eingesäten Rasen. Dafür muss sie rasierklingendünn (empfindlich!!) ohne Wellen, Lappen und Risse gehämmert werden, was das Nachwetzen sehr erleichtert. Es gibt verschiedene Dangelapparate und verschiedene händische Dengeltechniken.
Ich habe mal bei einer Fabrikführung einen Sensenwerksbesitzer gefragt, welcher Stahl verwendet würde, Antwort: Das sagen wir nicht, das ist Betriebsgeheimnis. Ich vermute, u.a. so sollten Sensenschmiede von der Abwanderung in Konkurrenzbetriebe abgehalten werden. Ich könnte heutzutage eine gekaufte Sense zur Stahlanalyse geben, Schluss mit Geheimnis. In den nächsten Tagen werde ich mal das Funkenbild bei unterschiedlichen Sensen ansehen, ob sich da ein Unterschied zeigt. Wesentliche Unterschiede (form follows function) sind Gewicht (schwer=dick=für grobes Mähgut),  Länge (lang für ebenes Grasland, kurz für handlich), Breite und Wölbung (Stabilität) und natürlich Geschick des Schmiedes und Wärmebehandlung.
Es gilt immer, einen guten Kompromiss zu finden zwischen Gerät (Sensenblatt und -baum, Einstellung auf Mäher und Mähgut, ...), Mähgut (nass:trocken, hoch:niedrig, Gelände flach:steil, steinig:glatt, ...) undd Mäher (groß:klein, dick:dünn, erfahren:unerfahren ...) und seinem Mähziel (Gras mähen, locker entspannen, Mähwettbewerb, ...) .
Da nehme ich für meine Hobby-Landwirtschaft einfach eine passende Sense und komme damit klar.

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