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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/24/2019 10:29 AM

Herzlichen Dank an alle Beteiligten! Ihr habt meine Blickwinkel deutlich verändert, ich werde noch in mich gehen, was die endgültige Ausführung des Fundamentes betrifft.
 
Ich könnte ja mein jetztiges "Fundament" um weitere zwei oder vier I-Träger ergänzen* und danach die Hohlräume (minus Hubwagentunnels), reichlich bewehren, mit Beton ausgießen und schön einrütteln. Auf den originalen Hartmann-Zeichnungen ist das Fundament ein Kubus, der die Bodenplatte des Hammers gleichmäßig überragt. Allerdings einen Meter tief . Ich glaube aber, dass dieses große Volumen eher zum Schutz der Nachbarn vor Erschütterung dienen sollte, als der Langlebigkeit oder der Zielgenauigkeit des Hammers.....meine Schmiede ist irgendwo im Nirgendwo und 30 Meter von unserem Wohnhaus entfernt.
 
Für Transportzwecke müßte ich mir noch eine gute Lösung für die Befestigungsschrauben (bzw eine "schöne" Möglichkeit des Ausbaues derselben) einfallen lassen - kein wirkliches Problem.
 
Ich möchte den Hammer ja noch viiieeeele Jahre nutzen
 
Wolfgang
 
*ist ohnehin angedacht, nur hatte der "Schrotter meines geringsten Mißtrauens" gerade keine 160 I-Träger lagernd---

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Bl.Anf.

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Re: Mobiles Fundament für einen PARX 0/60 Federhammer

from Bl.Anf. on 02/24/2019 09:46 AM

Das vestehe ich!
Und das Problem mit "fahhrbar" kenne ich auch.
Danke für die Erklärung.
Wolfgang

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Bl.Anf.

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Re: Mobiles Fundament für einen PARX 0/60 Federhammer

from Bl.Anf. on 02/21/2019 08:34 PM

>Worschtsub<
Ich möchte Deine Arbeit keinesfalls in Zweifel ziehen, aber eine Frage sei bitte gestattet: warum hat Dein Fundament "hinten", dort wo die Riemen laufen, so eine große Ausbuchtung, wo doch die wirklich wirksamen Kräfte  "vorne" bei der Schabotte einwirken? Oder habe ich mich da verschaut?
Wüßte gerne blutiger Anfänger beim Schmieden, aber immerhin Fortgeschrittener im Maschinenbau
Wolfgang

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/21/2019 07:12 PM

>>>hier mal ein Beispiel wie man es niemals machen sollte<<<
 
Hammer steht auf Palette und wackelt - bin 100% Deiner Meinung!
 
 
>Worschdsub< 
 
Ich muß gestehen, dass ich mir um die genaue mechanische Bearbeitung der Unterseite meines Jupp noch keine Gedanken gemacht habe, ich bin da von (maschinenbaulich) "eben" ausgegangen. Auf die Idee, zwischen Hammerunterseite und I-Träger noch eine "Korrekturlage" einzubauen, bin ich - noch - nicht gekommen. Ist aber ein guter Punkt.
 
Mit Verlaub halte ich aber Bitumen für -äh - suboptimal. Warum? Bei 35°C (und das hats im Sommer bei uns schon öfters!) wird das Bitumen doch schon fast flüssig, und der erhoffte Effekt (die Unebenheiten zu egalisieren) schwimmt (buchstäblich) weg.
 
Eventuell wäre eine Unterlage aus Polyamid oder Polyäthylen (2 - 3 mm) besser?
 
Nur so eine Idee.
 
Andererseits: Die Hämmer, die "früher" auf Betonfundamente gesetzt wurden....haben die die Betonoberfläche so lange bebröselt, bis das Gußteil satt aufgesessen ist? Oder wurden die in das noch feuchte Betonbett gehievt? Und vielleicht eingerüttelt?
 
Ich habe keine Ahnung - aber viele gebrochene Hämmer habe ich noch nicht gesehen.......
 
Grüße aus Österreich
(heute werde ich schlecht schlafen, weil mir die Gedanken über ein optimales Fundament im Kopf herum gehen werden)
 
Wolfgang

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 09:34 PM

P.S.: Ich war voriges Jahr beim Eybl Sepp damasten. Und möchte unseren alten Kaiser sinngemäß zitieren: Es war sehr schön, es hat mir sehr gut gefallen!
W

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 09:30 PM

Serwas Philipp!
Ich kann Dich beruhigen: die "Schabotte" hat 980 kg, weil nämlich der Amboß und der restliche Hammer ein untrennbares Stück sind. Aber abgesehen davon bilde ich mir ein, dass die Unterlage aus Pflastersteinen auf stark verdichtetem Dolomitschotter in Verbindung mit der Druckverteilplatte doch ganz schön viel "unnachgiebige" Masse ersetzen können.
Btw: Die Dämpfung suchst Du aber schon unter dem Eisenbatzen (Bramme), und nicht darüber, oder?
 
Schlagen tut der Jupp gut, ich kann mir kaum vorstellen, dass das mit einem 30 kg Bär besser gehen könnte...
 
Ich habe ein Stück 50x50 Quadrateisen zu Hause, aus dem ich Spaltkeile zum (größere) Stämme spalten schmieden möchte. Ich werde berichten, wie es mir dabei gegangen sein wird!
 
Danke für Deine Einwände und Beobachtungen!
Wolfgang

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 09:17 PM

P.S.: Tante Guugl weiß nichts von einer Einzelschlagvorrichtung...
 
W

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 09:14 PM

Serwus Oli!
 
>>>Ich würde ihn aber nicht so als "Balken" auf zwei Lagern stehen lassen.<<<
 
Ich habe vor, in der Mitte noch zwei I-Träger einzubauen...weil ein zweiteiliger Hammer ist ein schlechter Hammer . Aber das Rohmaterial für diesen Bauzustand hatte ich zu Hause. Der Vorbesitzer hatte den Hammer auf einer Unterlage aus Lärchenholz stehen, die aber so schmal war, dass der Hammer beim hämmern zu wackeln anfing - geht gar nicht!
 
>>>Und 6mm Blech sind eine "dünne" Angelegenheit und in keinem Fall als biegesteif anzusehen<<<
 
Selbstverständlich!
 
>>>Hat der auch Einzelschlagvorrichtung?<<<
 
Wenn ich das wüßte! Woran erkennt man die ESV bzw wie bedient man sie? Gibts so was auch schon beim 30 kg Hammer?
 
 >>>U-Bootwerftschiffen...<<<
 
Jetzt wird mir einiges klar, ich habe immer gehört, die Hartmanns würden auf U-Booten eingesetzt...das konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen!
Danke für Deinen Beitrag!
Wolfgang

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Bl.Anf.

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Re: Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 07:45 PM

Danke für das Kompliment!
Ist ein Hartmann aus Schemnitz*, Type Jupp, 30 kg Bär und 980 kg Eigengewicht, Bj. 1942
Und nachdem ich die kleine Riemenrolle am Motor etwas ballig angeschliffen habe (sie war rein zylindrisch) läuft der Riemen wunderbar in der Mitte. Und mit Hilfe von "Friktionsöl" - was ja eigentlich ein Widerspruch in sich ist - dreht auch nichts mehr durch.
 
Bin sehr zufrieden
Wolfgang
*Das mußte ich jetzt schreiben, kleiner Scherz aus Österreich

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Bl.Anf.

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Ein Hammer geht spazieren

from Bl.Anf. on 02/19/2019 06:39 PM

Heute habe ich mich dazu entschlossen, meinen Hartmann "Jupp" ein bißchen besser zu platzieren.
 
Der Boden in meiner Schmiede ist "Rettango" Pflaster auf ca 60 cm verdichtetem Kalkschotter 0-20.
Ich bin der Ansicht, dass bei diesem Boden keine eigenes Fundament nötig ist. Ich habe also aus einem 6mm Riffelblech und 4 Stück 160er I-Trägern eine Lastverteilerplatte gebaut, um die seitliche Kippeligkeit mit dem Holz-Unterbau des Vorbesitzers wegzubringen. Unter die Lastverteilerplatte wurde noch ein Stück Förderbandgummi geklebt, um die Pflastersteine zu schonen.
 
 So sieht das aus, in den Schlitzen zwischen jeweils zwei I-Trägern sitzen die Fundsamentschrauben, hier sind sie bereits  ausgebaut.
 
Wie zufällig paßt der Palettenhubwagen um ca 25 mm zwischen die beiden I-Träger-Garnituren
Der Hammer wird problemlos (und vorsichtig!) herausgefahren und auf Holzblöcken sicher abgstellt.
 
Die Lastverteilerplatte (Gewicht um die 100 kg) wird (mehr oder weniger) von Hand an die neue Position gezogen.
 
Über die Stufe hinauf wird im "Doppelschritt" gefahren: Erst mit dem Hammer ziemlich weit vorne am Hubwagen - seitlich genau angezielt - bis  zur Stufe gefahren, Hammer wieder auf Hölzer gesetzt, Hubwagen abgelassen, über die Stufe hinaufgefahren, Hammer angehoben und das Ganze mit den hinteren Rädern wiederholt.
 
Jetzt steht er da, wo ich ihn haben wollte. Verschraubt ist er auch schon.
 
Man sieht: er läuft!
 
Zielerfüllung: 100 %!
 
Noch schnell ein paar Lusterhaken in die Sparren geschraubt (ich hasse am Boden herumliegende Kabel!)
 
Und jetzt mindestes ein Bier!
Grüße aus dem Süden: Wolfgang, blutiger Anfänger beim Schmieden, mäßig Fortgeschrittener beim Bewegen schwerer Lasten

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