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krummundschief

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Re: Koks, was muss ich wissen?

von krummundschief am 11.01.2019 08:33

Hi Feldschmied, aus einem Deiner Freds hier habe ich herausgelesen, daß da ein Altenheim oder sowas bei Dir im Weg ist :)
Da würde ich mir auch mal die Sache mit dem Koks angucken. Der ist tatsächlich rauchfrei und von der Geruchsbelastung her eine ganz andere Nummer. Läßt sich aber wegen der fehlenden Teerstoffe usw. viel schwieriger anzünden. Schmiedekohle bekommt man mit nur einem etwa Kindskopfgroßen festgepressten Papierknäul o.ä. immer an selbst ganz frische. Dann qualmt es natürlich wie bescheuert, sollte man nicht machen.
Am rauchfreiesten geht es tatsächlich nach der alten Formel: Papier zündet Holz, Holz zündet Holzkohle, Holzkohle zündet Schmiedekohle bzw. Koks. Durch das schlechte Eigenbrandverhalten des Kokses geht das Feuer bei abschlaten der Luft sehr sehr schnell aus und dafür muß man entweder etwas ins Feuer legen, was die Glut hält, was dann aber evtl auch wieder Rauch verursacht oder man muß nach der Pause wieder neu zünden...
Achtung das Video ist, obwohl wir hier in einem deutschen Forum sind aus good old Amerika

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krummundschief

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Die scharfe Amboßkante - ein Mythos oder eine Verwechslung???

von krummundschief am 09.01.2019 13:41

Hi Leute,
Immer wenn sich zwei Schmiede treffen und über Ihre Ambosse ins Reden kommen wird an den Kanten entlang gestrichen und über deren eventuell vorhandenen scharfen Kanten gesprochen. Also vom Sinn her. " Super Äi der hat ja noch richtig schöne scharfe Kanten ...." usw. Ich denke jeder weiß was ich meine oder :)
Habe einen Kollegen, der seinen Amboß mit viel Mühe aufgearbeitet hat, sprich die Kanten ausgeschliffen und aufgeschweißt hat. Und er hat die Kanten sogar so scharf gelassen, daß man ehrlich gesagt immer den Drang verspürt eine Feile in die Hand zu nehmen und die Dinger wenigstens mal zu entgraten. Also wirklich scharfkantig...
Nun frage ich mich natürlich woher dieser Kult um die "scharfe Amboßkante" eigentlich kommt? Zum Schmieden selber sind doch wirklich scharfe Kanten eigentlich garnicht geeignet. Ein minimaler Radius sollte beim Absetzen (z.B. eines Zangenmauls o.ä) ohnehin immer vorhanden sein, da sonst Risse entstehen können.... Wenn man auf der Amboßkante austrecken will so wie man das in englischen Videos gut angucken kann (https://www.youtube.com/watch?v=Wh8Ocz_PsX8) braucht man... Überraschung: eine runde Kante.
Also muß ein Amboß doch eigentlich Kanten haben die teilweise einen sehr kleinen Radius haben um "riß-sicher" absetzen zu können und teilweise einen schönen etwas größeren Radius um an der Kante strecken zu können bzw. als Schonungszone (für bereits fertig geschmiedete Teilbereiche)
Also wozu benutzt man dann messerscharfe Kanten? Oder darf man den Begriff "scharfe Kanten" nur als Verwechslung mit "heile, nicht abgeplatzte Kanten" verstehen?
Gruß
Simon

Antworten Zuletzt bearbeitet am 09.01.2019 13:41.

krummundschief

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Re: vierkantloch ist eigentlich rund

von krummundschief am 07.01.2019 20:38

Danke für die Anregungen, hab jetzt tatsächlich mit einem Druckluftstabschleifer (heißen die Dinger so) und einem HSS Fräser den eckigen Bereich auf 4 cm in die Tife bekommen, damit kann man schon was anfangen. Die Feinheiten habe ich dann mit einem spitzen Schleifstab gemacht. Ging eigentlich ohne Probleme...
Also Daumen hoch!!!

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krummundschief

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Re: Habermannzange

von krummundschief am 07.01.2019 20:31

Oh ja danke schön dafür, daß sobald jemand auch nur ein einziges englisches Wort benutzt auf die deutschheit dieses Forums verwiesen wird.
Den Angele kenn ich auswendig aber trotzdem auch dafür danke. Ich hoffe es ist nur nicht overdone, wenn ich mal anmerke, daß mir nicht bekannt ist, daß es für die "Bolt Jaw Tongs" (Sorry) eine echte deutsche Bezeichnung gibt. Oder kennts Du den echten deutschen Namen für diese Zangen?
Der ganze Zangentyp also mit diesen rund ausgeformten Maularmen ist mir auch aus den gängigen deutschen Lehrbüchern überhaupt nicht bekannt, geschweige denn daß man von dort eine deutsche Bezeichnung erfahren könnte.
Meine eigene Übersetzung "BolzenMaulZange" würde auch hier im deutsche Forum niemand verstehen. Und da kommt der Begriff Habermannzange ins Spiel.
@Steffen: Genau das meine ich ja. Schätze mal, daß Alfred Habermann eben weil er über den deutschen Tellerrand auch in anderen Ländern mit offenem Geist hingeschaut hat, sich "seine Zangen" von eben den "Bolzenmaulzangen" abgeleitet hat. Andererseits war der gute Mann ja einfach nur genial und mag auch sein, daß er ganz von allein darauf gekommen ist. Aber wenn wir von der Zange auf den Angeleseiten als Habermannzange reden, ist das eben etwas ähnliches aber nicht genau das was die Amis Vorsicht-Englisch:"BoltJawTongs" nennen.
                                                                                                                                                
So und nun beruhige ich mich mal wieder, schließlich will man hier niemandem auf den Keks gehen, also lieber Volker nichts für ungut. Bitte bekomme meine Sprüche nicht in den falschen Hals. Alles gut.
Mir ging es eigentlich nur darum, daß hier jemand nach Habermannzangen fragt und letztlich Antworten bekommt, die sich teilweise eben auch auf die BoltJawTongs beziehen die meiner Meinung nach nicht unbedingt das Gleiche sind. Man müßte also von zwei verschiedenen Zangenvarianten reden.
Wobei ich jetzt echt neugirig bin ob es wirklich einen deutschen Begriff für die o.g. Zangen gibt, den man dann hier im Forum dann auch mal etablieren könnte.
Und wenn es keinen deutschen Namen gibt.....  Na dann machen wir einen

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Re: Mark Aspery - School of Blacksmithing

von krummundschief am 07.01.2019 12:41

Hier kann man mal ein komplettes Kapitel aus seinem "Mastering the skills of a blacksmith VOL I" lesen.https://smallfarmersjournal.com/box-jaw-tongs-the-cow-poop-theory-of-blacksmithing/
Das Kapitel vermittelt einen sehr guten Eindruck von der gesamten Art die er in allen drei Büchern auch konsequent so durchhält. Manche dieser Unterichtseinheiten findet man auch bei youtube:

Antworten Zuletzt bearbeitet am 10.01.2019 15:49.

krummundschief

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Re: Habermannzange

von krummundschief am 07.01.2019 12:33

Ich bräuchte jetzt mal ein bisserls Aufklärung....
Werden hier nicht gewisse Zangentypen durcheinander geworfen? Das was der Holledauer :) in seinem verlinktem Bild zeigt finde ich im Internet immer und dem englischen Begriff: "Bolt Jaw-Tong" Was in etwa soviel wie Bolzenzange heißen dürfte und deren Zweck ja grundsätzlich der ist, daß man über einen Bolzenkopf (Schraubenkopf, Nagelkopf, Schnörkelanfang usw.) hinweg an den Schaft des Werkstückes angreifen kann und dieses somit sehr sicher festhalten kann.
Und dann gibt es diese sehr dünne Variante die als modifizierte Falchzange daherkommt und die Habermann in diesem Video zeigt https://www.youtube.com/watch?v=d5ZBtc5_EC0
Eine Abwandlung davon ist noch diese Zangehttps://www.youtube.com/watch?v=IbBrU9yoWkc
Welchen Style welcher Zange hat den jetzt der altehrwürdige Schmiedepapst selber entworfen?
Und sind diese Bolt Jaw Tongs eine amerikanische Erfindung?

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vierkantloch ist eigentlich rund

von krummundschief am 24.12.2018 08:51

Hi allerseits,
Bei meinem Peddinghaus Amboß ist das Vierkantloch nicht wirklich ein Vierkantloch...
Es ist eigentlich ein Rundloch bei dem nur ganz oben an der Bahn die ersten 3...4 mm eckig angesetzt sind.
Danach geht's dann rund weiter. Doof dafür Gesenke zu bauen und selbst dann ist es irgendwie nicht einfach zu verhindern, dass sich diese nicht plötzlich doch mit drehen ( Ambossziehgabel usw...)
Hat jemand eine Idee warum das Vierkantloch so schlecht gemacht wurde?
Aber viel wichtiger: gibt es einen praktikablen Weg, dass jetzt nachträglich eckig zu bekommen? Mir würde jetzt nur Gesenkerodieren einfallen und ich glaub dass ist zu teuer...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 24.12.2018 08:51.

krummundschief

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Re: wenig geschmiedetes

von krummundschief am 24.12.2018 08:42

Alles klaro... Danke euch🤗

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Re: wenig geschmiedetes

von krummundschief am 22.12.2018 22:40

Auf Seite 2 dieses Freds zeigt der Ramon,  ein Detail seines Werkzeugregals. Diese Ecke die irgendwie im Knick dünner geschmiedet wurde und dann im Bereich dieser Auslappung gebogen wurde...
Hat jemand eine Anleitung parat wie man das genau macht?
Oder kann mir jemand sagen, wie man DIESE Art der Ecken bezeichnet? Dann youtube ich selbst :)

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Re: Mark Aspery - School of Blacksmithing

von krummundschief am 22.12.2018 22:33

Hab alle drei Bücher und kann nur sagen, dass man die wirklich empfehlen kann. Absolut Daumen hoch.
Es wird sehr sehr gründlich alles erklärt und man lernt unheimlich viel. Es gibt auch viele kleine Details, die man aus diesen Büchern lernen kann.
Die Bücher sind als fortlaufender Workshop-Kurs angelegt, die Übungen bauen aufeinander auf, mit fortschreitender Erfahrung kann man aber Problemlos die Reihenfolge der Übungen ändern.
Wenn man halbwegs gut Englisch lesen kann ist auch das sprachliche kein Problem, da die Ausdrucksweise in der Regel sehr korrekt ist.
Maße sind alle in Zoll(inch) aber dafür habe ich mir jeweils vorne in die Deckelseiten eine kleine Tabelle eingebaut, also auch kein Ding.
Das sind halt Bücher eines Lehrers, der diesen Lehrstoff über Jahre hinweg mit seinen Schülern perfektioniert hat. Sehr hohe Lerndichte... also Du merkst schon, ich bin ein echter Fan...
Habe die Bücher direkt bei Ihm auf seiner Site bestellt. Zu dem Kaufpreis kommt noch ma bummelig 15€ Zoll dazu.
Aber.... es lohnt sich wirklich!!!!

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