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EdgarDerSch...

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Re: Wikinger Axt schmieden

von EdgarDerSchmied am 22.04.2018 18:13

Für eine Schneidlage ist es mMn. sowieso von Vorteil, sie etwas spitz zulaufen zu lassen im Querschnitt (dreieckig), wenn man sie in eine gemeißelte Kerbe einschweißt. Dabei kannst du sie auch gleich dünner schmieden.
Nimm einfach ein paar Feilen für 1€ vom Flohmarkt mit,
wenn sie noch nicht komplett ausgelutscht sind -> noch ne Weile benutzten
Wenn doch ->Preis auf 50ct. drücken "schaun sie mal wie rostig und stumpf die ist" und als Material nehmen.
VG, Edgar

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EdgarDerSch...

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Re: Rostschutz Balkenschuhe?

von EdgarDerSchmied am 16.04.2018 18:05

Uff, Ja, ich denke ich habe bekommen was ich wollte.
Mal sehen wie ich es dann mache.
Vielen Dank für die vielen Tipps un Ratschläge!
Nur zu Punkt 2 noch, Oli. Ich verstehe nicht ganz was du damit meinst, Randabstände etc. Vielleicht kannst du mich erleuchten?
VG, Edgar

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EdgarDerSch...

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Re: Feuerführung

von EdgarDerSchmied am 14.04.2018 22:35

Mein Holzkohlefeuer zünde ich wahlweise mit einem Grillanzünder aus Holzweichfaserplatte und Wachs, einem heißluftföhn oder neuerdings einem Lötbrenner an. geht alles einfach.
Im Praktikum habe ich die Esse immer mit 1. Pappe, darauf 1 Hand Holzkohle +lötbrenner, sobald es brennt zwei Hände fettnuss und wenn die brennt gnadenlos 4 Schaufeln Koks drauf, und die Luft aufdrehen. Qualmt so 2 Minuten, dann ist die fettnuss weg und das Feuer fast fertig.
@DL1LBN Koks in der Tretesse, das geht gut? Im Praktikum hatte ich die Erfahrung gemacht dass der, wenn ich das Gebläse ausgemacht habe, schon während einer langen Wärme oder einer Erklär- Pause schon fast aus war. Bei einer Tretesse dachte ich immer wäre man ständig am anzünden oder zumindest wieder auf Temperatur bringen.
Lasse mich aber gern eines besseren belehren, habe heut in 5 Stunden Damast schmieden schon wieder 5 kg Holzkohle verbrannt und dabei schon gespart wie Dagobert Duck- da wäre Koks schon besser, zumal er einem nicht immer entgegenfliegt und sich im feuer nicht ständig Höhlen freibrennen. Und zwei mal musste ich die Asche ausräumen *nerv*

Übers Mittagessen hat das Koksfeuer dank alter Hammerstiele überlebt.

Bei einem Freund die Steinkohle zünden wir immer mit einer Doppelseite Tageszeitung+ flüssig Grilanzünder+ ein paar stück Holzkohle + ausgeglühte Schmiedekohle+Luft an
VG, Edgar

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Re: Hakenleisten für Palettengarderobe

von EdgarDerSchmied am 14.04.2018 22:20

Als ich die mit dem Kugelhammer texturierten Oberflächen gesehen habe dachte ich erst iih, da ich solche "Fake-Schmiede-Finishes" eigentlich nicht mag, aber im gesamten und montiert ist es wirklich sehr schön und ein stimmiges Design, toll gemacht.
VG, Edgar (der schon viel zu lange nix schmiedekünstlerisches mehr gemacht hat da immer Messer dazwischen kamen )

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Re: Rostschutz Balkenschuhe?

von EdgarDerSchmied am 14.04.2018 22:10

Danke für die vielen, leider gegensätzlichen Ratschläge  :)
Das schöne an Foren ist, dass man sich aus den vielen Meinungen immer eine aussuchen kann die einem gefällt 

1. Die Konstruktion wird auf keinen Fall an (tatsächlich nicht so guten, heut ist mir ein Damastpaket auseinandergefallen) Schweißkenntnissen scheitern, ich habe massive Winkelstähle , ich würde sie zuschneiden und an jede Kante des Balkens einen schrauben, die überstehenden Stähle dann tief genug einbetonieren. Wahrscheinlich müsste ich nicht mal schweißen.  
Außerdem, wenn ich mir die Mühe mache die richtige Elektrodendicke zu nehmen und den Strom richtig einzustellen, krieg ich inzwischen sogar die ein oder andere Naht hin, meine Klimmzugstange hält bis heute
 
2. Falls ich um verzinken nicht rumkomme, kaufe ich mir welche. Wenn ich irgendwelche Teile zu einer Firma geben muss damit die sie fertig bearbeiten, dann ist an dem Projekt der Spaß des selber machens verloren, außerdem zu teuer. 

3. Erfahrungsgemäß hat Oli die zuverlässigeren Tipps, zumindest wenn man Sicherheit will. Trotzdem: was stimmt jetzt? Frisst mir der saure Beton die Teile weg wenn ich es nicht verzinke+ dick mit Bitumen einkleistere, oder komme ich mit dünner Rostschutzfarbe davon @Feuerkaefer&@Oli? 

4. Wenn ich verzinkte Teile eh mit Bitumen schützen muss, kann ich sie doch auch unverzinkt mit Bitumen schützen und überirdisch mit Hammerschlaglack (den ich noch da hab) schützen, oder ist es wirklich nötig dass unter dem Bitumen im Beton noch Zink ist @Oli ? Das würde für mich halt den Unterschied machen, ob ich einen Eimer Bitumen kaufen muss oder einen Eimer Bitumen + für 40-60€ Fertigteile- klingt nicht viel, aber als Schüler ist das ne Weile Taschengeld (oder ne Menge Bier hehe)

5. Macht euch keine Sorgen dass ich durrch meinen Schuppen umkomme, ich schau einfach bei dem Schuppen daneben (der genau so groß und genau so aufgebaut ist) nach wie es ist, und mach es besser nach. Ich dachte an 12 cm. Balken, mal sehen was ich noch da habe, untern 10 cm sollte es nicht sein, auch wenn der Schuppen zu zwei Seiten bereits eine feste Wand hat, windgeschützt steht und nur klein wird, achte ich schon auf die Statik. Mein Vater hilft mir dabei, der hat sehr lange in einem Holzlager gearbeitet und noch nicht alles vergessen.

Ich hoffe, ich bin nicht schon wieder zu unbelehrbar, ich wollte nur das mit dem Zink/ Bitumen nochmal wissen, falls das nix ist fahr ich zu Eisen-Adolf falls es den noch gibt, dieser Laden ist sowieso die weite Reise nach Berlin wert 
Danke für eure Hilfe,
VG, Edgar

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Rostschutz Balkenschuhe?

von EdgarDerSchmied am 12.04.2018 16:29

Hallo liebes Forum, ich brauch mal wieder euren Rat:
da ich diesen Sommer endlich meine neue Werkstatt bauen will (einfach nur einen Schuppen im Garten wo schon mal einer stand der aber verrottet ist) stellt sich mir die Frage, ob ich nicht aus den Meterweise Winkelstahl die ich noch hab einfach die Balkenschuhe selbst schweißen kann, die ich brauche, um die Pfosten im Beton zu verankern ohne dass sie vergammeln so wie die alten Pfosten.

Klar kann ich. Nur, die müssen einbetoniert werden, und ein Teil ist vielleicht dem Wetter ausgesetzt je nachdem wie ich es verkleide.

Wie seht ihr Metallbauer da die Notwendigkeit für einen Rostschutz, bzw. kann ich das mit Hausmitteln erreichen? 
Kann ich z.B. was mit Hammerschlaglack gestrichenes einbetonieren oder hab ich da nur kurz Freude dran?
Oder muss ich da doch auf den verzinkten teuren Schrott aus dem Baumarkt zurückgreifen?
Hoffe, ihr könnt mir Helfen
VG, Edgar

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EdgarDerSch...

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Re: Danksagung

von EdgarDerSchmied am 09.04.2018 21:06

Ich schließ mich mal an, außer am Amboss habe ich sicher nirgends so viel gelernt und Inspiration bekommen wie hier im Forum, in letzter Zeit haben mir manche sogar PN's mit Tipps und Ratschlägen geschickt!
Danke ans ganze Forum!

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EdgarDerSch...

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Re: Damast- Opinel- noch eine Modifikation?

von EdgarDerSchmied am 23.03.2018 15:56

Vielen Dank, freut mich dass es euch gefällt, auch die Präsentation 
Wie gesagt, ich bin mir nicht mehr sicher welcher Stahl, ich glaub er hatte etwa so viel C wie der 1.2842 aber dafür noch Nickel drin.
Ich hab ihn vor sehr langem gekauft und das Paket irgendwie in einer dunklen Ecke meiner Werkstatt vergessen bis ich es jetzt rausgekramt und verwendet hab. Aber es stimmt, er ließ sich nicht so toll verschweißen, ich hatte zwischendurch immer Delaminationen (hab aber auch ohne zwischenschleifen nur mit anschroten und Drahtbürste gefaltet)

Der Klappmechanismus ist ja ganz simpel, die Schultern habe ich so lange mit ausprobieren gefeilt bis ich mit dem Klingenstand zufrieden war und die Klinge sich sicher arretieren ließ

Ich hab tatsächlich den Bau mitgefilmt, aber den Film zu schneiden braucht seine Zeit und jetzt bin ich erst mal die ganzen Osterferien in Schweden. Danach poste ich den aber gerne, da düfte man dann jeden Schritt recht genau sehen (auch wenn es nicht so kompliziert ist, deshalb ist das Opinel ja auch so erfolgreich und günstig)

Falls ihr wirklich von meiner Präsentation lernen wollt, kann ich euch irgendwann mal mein Wissen aus dem Kunst LK (da war die Schule endlich mal ein wenig zu was gut ) weitergeben, vielleicht ein kleines Tutorial.
oder die Englischkundigen unter euch schauen sich das Video von Walter Sorrels an:YT

Ich weiß auch nicht genau was man heute sagt, aber Danke Volker :)
VG, Edgar

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Damast- Opinel- noch eine Modifikation?

von EdgarDerSchmied am 22.03.2018 20:07

Hallo Freunde des warmen Stahls,
vor mindestens einem Jahr brachte mir ein Freund ein, ich kann es nicht anders sagen, vergewaltigtes Opinel stainless Nr7.
Er hatte
- den Griff angebrannt und in eine hässliche Form geschnitzt, sodass das Messer nicht mehr arretierte 
- die Klinge mit dem Doppelschleifer "geschärft" (ballig und weichgeglüht) und die Form hässlich gemacht
- die Niete so stark nachgenietet dass das Messer nur noch mit einer Zange aufging

Ich hab also jetzt endlich alles abmontiert und weggeworfen, außer den Ring.
Neue Klinge gemacht aus einem Stück (40 Lagen) Rosendamast aus 1.2842 und einem Nickelstahl dessen Namen ich immer vergesse, ich glaube aber 1.2767. Das zweite mal dass ich eine Klinge aus gekauften Stählen gemacht habe 
Nagelrille eingeschlagen mit einem extra dafür gemachten Meißel.
Plangeschliffen von Hand auf einem Stein, den Anschliff mit Schruppscheibe und Flex, dann Stein von Hand und Sandpapier
Mit zwischenschleifen 3x geätzt in Fe3Cl, dann in warmem bio- Instantkaffee, was sehr sehr gut funktionierte.

Den Griff habe ich erst in der original- Opinel- Form machen wollen wie die Klinge, hab mich dann aber aus Materialmangel für eine freihand ausgedachte Form entschieden, die am Ende achtkantig wurde weil ich das grade hübsch fand.
Material war ein sehr dunkles, etwas sprödes, schweres und hartes Holz aus opas Werkstatt- wer mir einen Tipp geben kann, immer her damit! Ich tippe auf Grenadill.
Leinöl und Bienenwachs, wie auf alle meine Messergriffe, vernietet und Ring drauf :tadaa  

Die einzigen Dinge die mir an dem Messer nicht gefallen sind ein kleiner Schweißfehler der erst beim Anschliff auftauchte, aber nicht in der Schneide liegt, und der Umstand dass ich den Stahl nicht weichgeglüht bekommen habe und darum das Loch für die Achse mit einem umgeschliffenen Steinbohrer ausnudeln musste, um dann das Loch mit Kupfer zuzunieten und in das Kupfer habe ich dann erst die exakte Bohrung für die Achse gesetzt- ich hoffe, das hält, das härten hats zumindest überstanden.

Bilder gibts auch, ich hab mir extra Mühe gegeben und mir eine Art spontane Softbox auf meinem Bett aufgebaut:
Messer_ast_2_klein.jpg
Unbenannt_HDR3klein.jpg
Bevor einer fragt, ja da liegt ein Wildschweinunterkiefer auf meinem Bett, was tut man nicht alles für ein Foto

Opinel_spiegel_klein.jpg
Und hier auf einem Spiegel, mein Lieblingsfoto, da habe ich um einen neutralen Hintergrund zu schaffen ein weißes Blatt Papier über den Spiegel gehalten damit er das reflektiert, und ne Menge Photoshop ist auch noch drin

Und hier noch ein Foto zwischendurch nach dem Anlassen, die tolle Farbe konnte ich nicht undokumentiert wegschleifen
DSC_0016_klein.jpg
Ich habe mal meine Fotokonstruktion für euch fotografiert, falls es wen interessiert wie man weiches Licht ohne Reflexionen bekommt, ein Tipp, benutzt keine grüne Lampe, das musste ich alles in der Bearbeitung korrigieren :DSC_0068.jpg
DSC_0067.jpg
Ich hoffe, das Messer gefällt euch-  ich weiß, es ist nicht perfekt aber ich bin trotzdem verliebt (wie ihr sicher merkt) und hab endlich ein neues EDC  
VG, Edgar

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Re: Ätzversuche mit Instandkaffe Warm und Kalt!!!!

von EdgarDerSchmied am 19.03.2018 17:30

Cooles Experiment! Mit Kaffee ätzen ist eine zu unbekannte Methode, obwohl es doch sehr gut geht.
Ich habe gestern auch eine Klinge in Fe3Cl und danach in heißem Kaffee geätzt.
Das Ergebnis auch sehr geil, so schwarz habe ich noch nie was geätzt, leider ging etwas von dem schwarzen ab, weil ich beim schleifen auf dem Wasserschleifstein den Schleifschlamm nicht abgewaschen sondern abgerubbelt hab, so hab ich die Klinge wieder etwas poliert, der Kontrast ist aber noch immer fast so gut wie bei dir.
VG, Edgar

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