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Micha76

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Re: Machete

von Micha76 am 29.01.2018 17:18

Erstmal danke für das Feedback!
Nachdem ich die Machete nun mal im Einsatz hatte (Entasten beim Bäume fällen bzw Sturmschäden beseitigen), kann ich sagen, dass der Griff ganz gut funktioniert. Der letzte Stift des Griffes ist hohl, da habe ich mit Paracord dran gemacht. Im Englischen heißt das Lanyard, den deutschen Begriff kenn ich dafür leider nicht.
Die Spitze ist absichtlich so geformt, dadurch ist mehr Masse an der Spitze, was im Schlag zu mehr Wucht führt. Die Reichweite stand hier nicht im Vordergrund. Beim Entasten braucht man schon mal eher mehr "Durchschlagskraft".

Grüße, Michael

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Micha76

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Re: Machete

von Micha76 am 13.01.2018 19:50

Hi Volker,
die Form ist aus dem asiatischen Raum entlehnt. Was ich ganz gut dabei finde, ist dass die Finger aus der Klingen-Linie raus sind. Wenn man also etwas längeres durchtrennt, ist die Chance geringer, dass die "Trümmer" die eigene Hand treffen.
Gruß, Micha

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Micha76

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Machete

von Micha76 am 13.01.2018 17:20

Hallo zusammen,
heute ist nach langer Zeit die Machete / das Haumesser (fast) fertig geworden. Auf jeden Fall gibt es nun mal was zu zeigen.
Hier in drei Schritten vom Ausgangsmaterial zur Klingenform:


Und das vorläufige Endergebnis:




Etwas Feinarbeit fehlt noch - am Griff muss ich noch den Feinschliff machen und die Schneide braucht auch nochmal einen Besuch beim Bankstein.

Grüße, Micha

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Micha76

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Re: Hohlschiff

von Micha76 am 31.12.2017 15:13

Warum so kompliziert? Ein runder, rotierender Schleifstein macht doch einen Hohlschliff. Entweder mal in den einschlägigen Portalen nach einem mit Kurbel oder so fahnden, die stehen im dörflichen an jeder zweiten Ecke herum, meist sogar schon mit Wasserkasten und auskuppelnder Kurbel.
Oder so einen elektrischen Nass/Trockenschelifer besorgen. Da reichts natürlich von 50 bis 500 Euro. Ich hab derzeit so einen vom Discounter für 60 Euro im Einsatz, der reicht für gelegentliche Schleifarbeit gut hin.

Grüße, Micha

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Re: Kettensäge in alter Eiche

von Micha76 am 23.12.2017 16:31

Hallo Rom! Wieder ein super Messer!
Ja, an den Bildern vom Scheidenbau wäre ich auch interessiert! Sieht klasse aus die Scheide!
Grüße, Micha

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Re: Schindelspalter

von Micha76 am 21.12.2017 12:52

Hallo Axel,
danke fürs Lob.
Das Stück war zu Beginn ca 12mm dick und den Bereich des Auges habe ich auf ca. 4-5cm Länge etwas gestaucht, um mehr Material zu haben in der Dicke. Super viel hat das nicht gebracht, aber so 1-2mm mehr Dicke kam dabei herum. Ich finde, die Mindestdicke zum Lochen hängt auch davon ab, wie viel Materialstrecke man durchlochen muss. In meinem Fall hatte das Ausgangsmaterial etwa die Maße 12x60x250mm. Bei 1cm oder weniger Dicke auf 5cm Höhe wirds schon unangenehm, wenn man mit Handwerkzeugen locht. Also zumindest für mich. Gerade bei Federstahl muss man mit den Temperaturen dann vorsichtig sein, meiner Erfahrung nach, sonst reisst der gerne mal. Und man muss sich bewusst sein, dass die AUgenwände immer dünner werden, auch wenn man immer noch nen Klopper von 800-1000g ins Feuer packt.
Andererseits kann man viel korrigieren während man das Auge dann weitet. Da arbeitet man eben mehr auf der dickeren Seite. Muss man sich einfach Zeit nehmen und immer wieder kontrollieren, ob es sich in die richtige Richtung verändert. Wenns was ganz dünnes ist, kann man auch mal mit nem dünnen Bohrer mogeln, um eine Führung zum Auge weiten zu haben - wobei der natürlich wieder Material wirklich wegnimmt und nicht nur verdrängt. Hat alles Vor- und Nachteile.
Noch eine Technik für ganz schmales Material kann Schlitzen sein. Also zu Anfang keinen runden oder ovalen Lochdorn nehmen, sondern einen schmalen scharfen Meißel. Wenn der Schlitz drin ist, kann man den ja zu einem Loch stauchen und passend weiten.
Grüße, Micha

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Micha76

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Re: Schindelspalter

von Micha76 am 20.12.2017 13:41

Hi Steffen,
ja, die gesamte Klinge ist bereits keilförmig, auch im nicht geschliffenen Teil. Das führt natürlich beim Schmieden dazu, dass die Klinge erstmal sichelförmig bzw säbelförmig werden will. Das muss man ihr dann per hochkantschmieden wieder abgewöhnen.Ein wenig sieht man diese Tendenz noch auf dem Bild oben.
Ich habe im Moment ein kleine Haumesser / Machete aus dem gleichen Material in Arbeit. Wenns fertig ist, kommen Bilder.
Grüße, Micha

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Micha76

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Re: Schindelspalter

von Micha76 am 20.12.2017 11:37

Hallo Steffen,
erstmal Danke fürs Feedback!

Ich muss da vielleicht vorabschicken, dass ich kein Freund davon bin, nur grob hinzuschmieden und dann fünf Tage alles "störende" wegzuschleifen. Klingen werden bei mir so weit wie möglich per Hammer geformt, da ich am Schleifen nicht viel Freude finde. Deshalb sehen manche Sachen bei mir sicherlich nicht so perfekt aus und man sieht oft auf den Klingen noch "Dellen" vom Schmieden, weil ich die auch gar nicht wegschleifen mag. Ich arbeite nur mit Handwerkzeugen, ich habe keinen Automatikhammer und das schwerste was ich mit dem Arm bewege ist ein 2kg Hammer.
Nun zu deiner Frage, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich sie richtig verstehe. Die Schneide und der Klingenrücken laufen nahezu parallel. Ansonsten ist die Klinge an der Langseite einseitig ballig angeschliffen, die gegenüberliegende Seite habe ich nur leicht begradigft mit dem Bandschleifer. Auf dem Foto ist die ballige Seite oben, man sieht ja den Schliff glänzen. Dort wo der Glanz endet, hört natürlich auch die Schärfe auf und das Material "flieht" leicht nach oben. Ab dem Punkt wird es auch Richtung Auge naturgemäß dicker, ich habe da eher einen fließenden Übergang, als einen Absatz.
Ich mache nachher mal ein paar Detailfotos, ich glaube ich habe auch noch Bilder vom Ausgangsmaterial. Vielleicht beantworten die dann deine Frage.
Grüße, Michael

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Micha76

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Re: Türglocke

von Micha76 am 19.12.2017 14:35

Hi Volker,
na das sieht doch mal klasse aus! Das Gegengewicht noch gegen was "schickeres" getauscht und dann passt es alles.

Grüße, Micha

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Micha76

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Re: Schindelspalter

von Micha76 am 19.12.2017 14:33

Hi Volker,
ja, genau. Loch und Griff sind passend zueinander leicht konisch. Der Griff in dem Bereich "nach" dem Loch dann zunehmend konisch. So kann man Griff und Klinge auseinandernehmen und es hält trotzdem beim Arbeiten gut zusammen. Wobei man den Griff ja nur zum Hebeln nimmt, die Klinge wird mit einem Holzhammer oder -schlägel in das Werkstück getrieben.
Grüße, Micha

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