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Mechaniker

49, Männlich

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 25.12.2018 17:03

Die Fachwerkhütte :
Wie schon häufiger erwähnt, es soll „ALT" aussehen. Daher wollte ich das Gebäude in Fachwerkbauart erstellen. Natürlich sollte hier die althergebrachte Technik des Verzapfens angewandt werden. So wurde dann das Bauholz nach Zeichnung angerissen und verzimmert. Allerdings war mir das Stemmen der Zapfenlöcher mit dem Stecheisen etwas zu mühsam und so kam die Stemmaschine meines Schwagers (Zimmermeister) zum Einsatz. Die Zapfen allerdings sägte ich mit der Japansäge und machte das Finish mit einer uralten Abbundaxt (mit aufgesohlter Schneidleiste, das Teil lässt sich auf Rasierschärfe schleifen).
Nachdem alles verzimmert war sollte am Wochenende das Richtfest steigen, aber es kam mal wieder anders...Regen, Regen, und noch mehr Regen. Das Aufschlagen des Holzrahmens, als auch das Fest, fielen im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser.
Nach einigen Tagen „Schei...wetter" konnte es endlich weiter gehen. Als erstes die Schwelle mit Teerpappe benagelt, auf der Mauer lotgerecht ausgerichtet und befestigt. Anschließend konnten die Ständer und Riegel montiert werden. Danach kamen die Pfetten auf ihr Auflager und die Sparren konnten gelegt werden.
Grüße aus dem Vogelsberg und noch ein schönes Weihnachtsfest
Bernd
Holzbau_12.jpg
Holzbau_11.jpgHolzbau_8.jpgDSC_0719.jpg

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Mechaniker

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Re: Vision eigene Schmiede

von Mechaniker am 25.12.2018 16:32

Hast dir aber mächtig was vorgenommen, wenn du dich aber irgendwann zurücklehnen kannst un das fertige "Schmiedchen" bewundern kannst, weisst du für was du dir die Arbeit gemacht hast. Und glaube mir, du wirst diese Momente genießen .
Ach so, schöner Fallhammer und noch frohe Weihnachten.
Grüße aus dem Vogelsberg
Bernd

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Mechaniker

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 23.12.2018 09:22

Der Kamin:

Nachdem jetzt der genaue Platz für den Kamin durch die Esse festgelegt war, konnte es ans Mauern gehen.
Die Materialwahl fiel hier auf Backsteine. Das Innenrohr sollte eine lichte Weite von 200 x 200 mm und eine Höhe von ca. 3 m bekommen.
Durch die Innenmaße konnte ich einen Normalformatziegelstein vierteln und vier ganze Steine nutzen. Pro Lage wurden fünf Steine vermauert, weitere Lagen dann im Verbund gemauert.
Da ich den Schornstein nicht verputzen wollte habe ich ihn als Sichtmauerwerk gefertigt und die Fugen mit einem Stück ½" Gartenschlauch abgezogen. Nachdem die Fuge fertig war wurden die Steine gleich mit einem nassen Schwamm vom Zementschleier gereinigt.
Um „tote" Ecken im Kamin zu minimieren wurden diese mit Mörtel gefüllt und anschließend mit einer LEEREN Bierflasche als Radiusecke abgezogen.
Als oberen Abschluss bekam der Kamin noch eine Abdeckschicht aus Mörtel.
Als das Gebilde halbwegs abgebunden war folgte endlich der Funktionstest. Einen leeren Mörtelsack (ohne die Kunststoffeinlage) in den Schlot, Feuer bei und ?????? Gigantisch wie das Teil zieht und fauchen kann er auch. Test bestanden!
Kamin_1.jpgKamin_2.jpgKamin_3.jpgKamin_4.jpgKamin_5.jpgKamin_11.jpgKamin_14.jpgKamin_19.jpg
Grüße aus dem Vogelsberg
Bernd

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2018 09:23.

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 23.12.2018 08:41

um die kommenden ruhigen Tage etwas zu beleben mach ich mal weiter.
Der Essentisch:

Das Wetter wurde wieder besser und so konnte ich mit der Esse anfangen. Wie Eingangs schon erwähnt wollte ich die Schmiede ja auf „ALT" trimmen. So hatte ich folgende Idee: Unterbau aus Basaltbruchsteinen, der Tisch aus Beton mit eingelassener Essenschüssel.

Also wieder die Schaufel hervorgeholt, das nächste Fundament gegraben und das Streifenfundament betoniert.
Danach fertigte ich mir eine Schablone/Stütze für das Bogengewölbe aus Holz.

Als nächstes wurde mit Mörtel (bei uns sagt man eigentlich Speiss) und Basaltsteinen die vordere Stützwand hochgezogen.
Da für den hinteren Unterbau nur wenig Platz war, entschloss ich mich dort eine Auflage aus 80x80x5er Stahlrohr zu schaffen. Die Rohre wurden auf Gehrung gesägt und verschweißt.

Anschließend schalte ich den Tisch ein und positionierte den vorgefertigten Rahmen aus Winkelstahl für das Esseisen. Die Schalung wurde mit Armierungsstahl belegt und mit Beton ausgegossen. Später sollen noch dünne Basaltplatten die Tischoberfläche abschließen.

Esstisch3.jpgEsse_8.jpgEsse_3.jpgEsse_10.jpgEsse_12.jpgEsse_19.jpgEsse_15.jpgEsse_24.jpgEsse_25.jpgEsse_9.jpg

Grüße aus dem Vogelsberg
Bernd

Antworten Zuletzt bearbeitet am 23.12.2018 08:42.

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 23.12.2018 07:02

Hallo Lutz,
ich habe Mörtel mit Kalk und Zement benutzt, drei Teile Sand, ein Teil Kalk sowie einen Teil Zement. Die Rezeptur hat mir ein alter Maurer gegeben, welcher schon die eine oder andere Bruchsteinmauer in unserer Gegend gemauert hat. Mich dürfte die Mauer jedenfalls überdauern und wer weiß was nach mir kommt.......
Grüße aus dem Vogelsberg
Bernd

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Mechaniker

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Re: Zum verzinken freigegeben.

von Mechaniker am 21.12.2018 06:08

Und so etwas findest du schön?

 

 

 

 

Ich auch, tolle Arbeit und was an die nächste Generation weitergegeben.

Grüße aus dem weinlosen Vogelsberg

Bernd

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Mechaniker

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 04.12.2018 21:08

weiter geht´s.......

Fundament der Schmiede:

Da meine neue Schmiede ihren Platz am Hang finden sollte, musste die Aufstellfläche begradigt werden. Dazu wurde zuerst mit dem „Handbagger" ein Grabenfundament ausgehoben.

Dies konnte dann mit Beton und Armierungseisen gefüllt werden. Nachdem der Beton ausgehärtet war, habe ich anfangen die Mauer zu errichten. Aus allen Ecken wurden, unter Mitwirkung eines Freundes, heimische Basaltbruchsteine zusammengetragen und mit Mörtel zu einer Mauer aufgeschichtet. Unglaublich, wie oft man einen Stein in die Hand nehmen kann bis er seinen endgültigen Platz in der Mauer gefunden hat.

Fundament1.jpg

Fundament2.jpg

Fundament6.jpg

Mauer_1.jpg

Mauer_2.jpg

Mauer_15.jpg

 

Aber das war es dann vorerst einmal mit dem Weiterbau. Anders als diesen Sommer hatten wir während meiner Bauphase ausreichend Regen.

Fundament10.jpg

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 29.11.2018 21:24

Hallo Oli,

genau so kenne ich auch noch einige Werkstätten. Habe mal ne Zeit in einem Sägewerk gearbeitet, dort war die Stelze (Pleuelstange) vom Gatter auseinander geflogen. Für die Reperatur wurde damals auch das halbe Dach entfernt. Bei mir ist der Einbau aber wegen Platzgründen so von statten gegangen. Und am Abbauort stand der Hammer wahrhaftig im Haus und die Teller klimperten.

Grüße aus dem Vogelsberg bzw. derweil aus Göttingen

Bernd

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.11.2018 21:26.

Mechaniker

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 28.11.2018 04:21

Hallo Helix,
stimmt, zu diesem Zeitpunkt hatte ich die beiden noch nicht miteinander befestigt. Ist aber mitlerweilen geschehen, ein Arbeiten wäre in diesem Zustand unmöglich. In dem Stadium war erst mal wichtig alle Teile an Ort und Stelle zu bringen. Im weiteren Läufe der Baudoku werdet ihr verstehen warum 

Grüße aus dem Vogelsberg 
Bernd 

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Mechaniker

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Re: Ein Kindheitstraum......... oder meine eigene Schmiede

von Mechaniker am 27.11.2018 06:43

Hammeraufstellung:

 

Nach einer angemessenen Trocknungsphase konnte es nun an das Aufstellen des Federhammers gehen.

Mein Freund Thorsten (der mit dem Beton) half mir auch dieses Mal wieder mit dem Radlader aus. Nachdem das gute Stück anständig gesichert war, begann der Transport durch unwegsames Gelände zum endgültigen Standort.

Soweit so gut, jedoch ergab sich beim Absetzen ein kleines Problem. Ich hatte die Toleranzen vielleicht ein klein wenig „eng" gewählt, was mir bei meinem Kumpel den Namen „Millimeterfi...er" einbrachte . Soll heißen, zwischen Durchmesser der Gewindestange und der Bohrung im Hammergestell waren nur zwei Millimeter Unterschied. Aber ein dezenter Schlag mit einem, entsprechend dimensioniertem Hammer löste das Problem.

Der Albani bekam noch seine Schabotte inklusive Holzuntersatz verpasst und die Arbeit am Fundament der Schmiede konnte beginnen.

Aufstellen_1.jpgAufstellen_2.jpgAufstellen_4.jpgAufstellen_12.jpgAufstellen_21.jpgAufstellen_16.jpgAlbani_56.jpgAlbani_61.jpgAlbani_63.jpg

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