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c.baum

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Re: Einfachen Schlüsselanhänger in Blattform Schmieden

von c.baum am 12.01.2018 13:13

Ach die gibt's auch bei Angele Hatte ich jetzt so nicht auf dem Schirm, kenn die nur vom Fleischer. Für Interessierte mit Englischkenntnissen hier noch ein Video über die Vorteile der Bürste. 

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Re: Atemschutz

von c.baum am 12.01.2018 10:04

@Steffen

zu 1) Du meinst sicher die maximale Haltezeit, bis die Maske voll ist. Das entscheidet der Benutzer. Wenn aber nichts mehr durchgeht, die Maske schwarz ist und du mehr durch den Rand ziehst als über den Filterstoff, dann solltest du sie wechseln. Wichtig ist, dass die Maske in der Bezeichnung ein "R" vorkommt (R = reusable), sonst darfst du sie nicht wiederverwenden (enpspr. dann NR = non-reusable). Also irgendwie heißen die dann DIN EN 14 387 P3 R oder so. 

Zitat aus der entsprechenden BG Regel: "...Wird der Atemwiderstand z.B. durch Staubeinspeicherung oder Feuchtigkeit (...) zu hoch, (...) (ist) das Partikelfilter (...) zu wechseln. Erfahrungen haben gezeigt, dass sich mit zunehmendem Atenwiderstand die Leckage zwischen Gesicht und Maske erhöht. ..."

Als Arbeitnehmer müsstest du dann noch auf Tragezeitbegrenzungen und Pausen achten. Das trifft ja aber für Hobbyisten nicht zu. 

zu 2) Absaugungen für Flexarbeitsplätze gibt es viele Konzepte. Am besten saugst du immer an der Stelle der Entstehung ab. Hier gibt es Konzepte von Bosch und anderen (leider nur für Farben, Lacke, Holz etc), habe ich aber auch schon als Eigenkonstrukt dann für Stahlbearbeitung gesehen. Wird natürlich wieder ein Werktattstaubsauger benötigt. Ansonsten finde ich das System wie in diesem Video ganz nett. Wobei die Filtermatte aus der Dunstabzugshaube vllt nicht unbedingt für Metallstäube geeignet ist.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2018 10:06.

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Re: Einfachen Schlüsselanhänger in Blattform Schmieden

von c.baum am 12.01.2018 09:36

Das müsste eine sog. Hackblockbürste sein. Dient eigtl dem Reinigen von Hackblöcken beim Metzger. Die Bürsten haben den Vorteil, dass sie "Borsten" aus Federstahl haben. Damit bekommt man ordentlich Zunder ab und vergleichmäßigt die Oberfläche noch etwas. 

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Re: Atemschutz

von c.baum am 12.01.2018 05:37

@Gravedigger

Meine Rede! Selbst für den hauptberuflichen Schmied würde ein simpler FFP3 Filter reichen, wenn er das Bedürfnis hat sich besser zu schützen. Hier kann man sicher drüber reden, ob man die billigen "Damenbinden" gegen vorgeformte mit dickter Dichtlippe ersetzt (gibt's schöne von Moldex) oder gar gegen Halbmasken (hier fahre ich total auf die von GVS ab)  tauscht. Alles andere ist wie Gummi drüber ziehen beim Selbermachen. 

@Joeman


Kaufen werde ich einen P1-P2 (?) Aufsatz für die Halbmaske sobald ich einen neuen brauche.

Nimm FFP3. Die reichen auch beim Schweißen, wenn du es nicht den ganzen Tag machst. 

@Crantius

Es geht beim Schleifen hauptsächlich um Siliziumkarbid und Aluminiumoxid. Beide verursachen Vernarbungen (Fibrose) in der Lunge, also verringertes Lungenvolumen im Endeffekt

Gefährliches Halbwissen. Du kannst durch Staub von Quarz bzw. dessen kristalliner Modifikationen Silokose bekommen. Von Asbest bekommt man Asbestose. Bei Siliziumcarbid und Aluminiumoxid passiert nichts anders als beim normalen Hausstaub. Denn wie gesagt, nicht jeder Staub kommt erstmal bis in die Alveolen. Und selbst dann ist der menschliche Körper sehr gut in der Lage, diesen auch wieder abzubauen, sonst wären wir alles schon längst tot. Bei Asbest und Quarz funktioniert das nicht, da diese besondere Eigenschaften haben, bei denen die körpereigene Reinigung nicht funktioniert. Bei allen anderen gibt's kaum Probleme. 

Macht euch nicht verrückt!!! Es ist sehr löblich, dass ihr euch mit dem Gedanken des Arbeitsschutzes auseinandersetzt. Aber man muss nicht viel Geld für Maßnahmen ausgeben, bei denen man mit Kanonen auf Spatzen schießt ;)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 12.01.2018 06:31.

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Re: Gummimatte für Fundament

von c.baum am 11.01.2018 09:56

ich bin immer etwas skeptisch, das die verwendung von solchen Dingen wie Fördergut und Waschmaschinenunterlagen angeht. Das sind Dinge die vllt am Anfang ganz gut funktionieren, dafür aber nicht gemacht sind. Und wie das in 10 Jahren aussieht, kann immer niemand sagen. Ich kann mich da nur Adriaan anschließen, die Firma RRG leistet hier ausgezeichente Dienste, die von dort gelieferten Dämpfermatten funktionieren einwandfrei unter meinem 75kg-Lufthammer (mit wohlgemerkt 3,2t Gesamtgewicht unf 5,5t-Fundament). 

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Re: Atemschutz

von c.baum am 11.01.2018 06:34



Das Ding sieht ja witzig aus! Ich persönlich halte nicht viel davon. Bei der Benutzung müsstest du die ganze Zeit "fest" auf das Mundstück beißen. Locker im Mund neigst du mit der Zeit auch dazu, dran vorbeizuatmen. Reden ist da ja dann auch nicht. Und die ganze Zeit Nasenklemme würde mir total auf den Schwimmer gehen. Sieht mir auch alles sehr filigran aus. Ich glaube nicht, dass das kleine Mundstück überlange Zeit gut sitzt und die Nasenklemme auf Dauer dicht hält. Zweitens arbeitet das "Gerät" mit einer Pendelatmung, du atmest also durch das Mundstück ein und aus. Hier bildet sich dann mit der Zeit eine Mischung aus Sabber und Ausatemluftfeuchtigkeit. Auf einem Bild sieht man auch, dass da noch ein Sammelbehälter drunter ist. Sowas muss dann regelmäßig zerlegt, gereinigt und vor allem desinfiziert werden (und wenn man es richtig machen will, reicht hier ein Einsprühen mit Sagrotan nicht). Und das alles für ein paar wenige Stunden Schmieden in der Woche? Halte ich für übertrieben. 

Nochmal zur Beruhigung Folgendes:

Man muss sich ja auch mal vor Augen halten

1. Nicht jeder Staub ist einatembar.
2. Davon ist auch nur ein geringer Teil lungengängig, da recht viel in der Nase rausgefiltert wird.
3. Davon ist wiederum nur ein geringer Teil alveolengängig, da auch ein nicht unerheblicher Teil in den Bronchien herausgefiltert und als Schleim abgehustet wird. 
4. Von dem, was alveolengängig ist, bleibt nur ein geringer Teil in den Alveolen und verursacht dort dann evtl. Krebs. 

Anders sieht es natürlich bei Stäuben von Gefahrstoffen aus, hier insbesondere Schweißrauche. 

Ich möchte auch nochmal vor Augen halten, dass gute Belüftung der Werkstatt und eine örtliche Absaugung beim Schleifen und Schweißen 5000 mal mehr bringt, als die Verwendung einer PSA ;) Mal weitergedacht: Ihr benutzt nur PSA, seid fertig mit euren Arbeiten, der Staub ist ja noch in der Luft und setzt sich überall ab. Beim nächsten mal wollt ihr gar nicht schleifen und tragt keinen Schutz, sobald ihr aber irgendetwas anfasst, wird der Staub wieder aufgewirbelt und ihr atmet ihn trotzdem ein. Was habt ihr gekonnt? 

Ich weiß selbst, dass es nicht schön ist, wenn man nach einem Nachmittag schwarze Klumpen aus der Nase schnäuzt und aushustet. Das ist aber der Teil, der ja vom körpereigenen Schutzmechanismus ausgesondert wurde ;) viel gefährlicher ist das, was man nicht sieht. Und da ist die Gefährdung durch Rauchen oder Wohnen an der Hauptstraße (ihr glaubt nicht wie unglaublich krebserzeugend Reifenabrieb und Bremsstaub ist!!) deutlich größer als die durch das Schmieden. 

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Re: Einfachen Schlüsselanhänger in Blattform Schmieden

von c.baum am 10.01.2018 05:37

ich schließe mich dem an, das Video ist recht gut geworden. In einer Einstellung war dein Abschrot im Weg, aber das sind Details. Ich finde übrigens immer wieder die Verfälschung der Farben auf dem Monitor erstaunlich. Bei mir sieht es aus, als würdest du bei Weißglut schmieden. 

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Re: Atemschutz

von c.baum am 09.01.2018 13:32

Hi Karl, 

tja, das ist genau das Problem. Geeignetere Lösungen gibt es, eben die gebläseunterstützen Filtergeräte. Ob du es brauchst, bleibt dir überlassen. Wobei ich bei Hobbyisten die Gesamtexposition eh als gering ansehe. Um das jetzt genau zu erörtern, müsste man wissen, welche Stoffe in welchen Staubfraktionen (einatembar, lungengängig, alveolengängig) im Einzelfall  vorliegen, wie lang darin gearbeitet wird und danach den Filter auswählen. Im Allgemeinen sehe ich das Schmieden aber nicht unbedingt als gefährlich in dieser Hinsicht. Da wird es beim Schweißen Ni- und Cr-haltigen Stählen schon interessanter. Nimm einfach die P3-Staubmaske, versuch sie so gut wie möglich anzupassen und gut ist. Außerdem ist ja die persönliche Schutzausrüstung sowieso der letzte Punkt einer Optimierung. Eine ordentliche Absaugung bringt da (wo machbar) viel mehr.

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Re: Atemschutz

von c.baum am 08.01.2018 07:19

Hi Joeman, 


ich benutze momentan beim schleifen, schweißen und arbeiten mit Holz eine Halbmaske von 3M mit ABEK-Filter


Bei den Göttern, warum!?

Nein, im Ernst, als Sicherheitsing. kann ich sagen, dass das völlig übertrieben ist. Diese Filter sind für Sachen wie Clor, Methanol, Ammoniak, Schwefeldioxid oder Trichlormethan. Die treten beim Schmieden oder Holzbearbeiten eher selten auf. Selbst beim Schweißen ist eher mit Ozon und Stäuben aus den Legierungselementen und Beschichtungen zu rechnen. Mal abgesehen davon sind sie deutlich teurer als Partikelfilter. Ich würde hier eher Partikelfilter der Klasse P3 empfehlen, den Rest brauchst du nicht. 

Zu den Geräten, die Du meinst: die heißen gebläseunterstützte Filtergeräte. Ja die sind sehr teuer, und ohne Elektronik gibt es die nicht. Die Geräte haben ja nicht nur einen Lüfter drin, es müssen auch Volumenstrom, Druckabfall über den Filter und Akkuzustand überwacht werden. Und das ist alles nicht zu unterschätzen, sollte einer der genannten Faktoren nicht stimmen und wird nicht überwacht, bildet sich unter dem Helm eine erhöhte CO2-Atmospähre ohne dass du es merkst. Sind letztes Jahr 2 Mann (erfahrene Sandstrahler) tödlich verunglückt. Diese gebläseunterstützten Filtergeräte haben noch den Nachteil, dass sie einen deutlich höheren Verbrauch an Filtern haben, da hier permanent Luft durchgeführt und gefiltert wird. Im Gegensatz zum normalen Partikelfilter, der ja nur beim Einatmen filtern muss. Zudem kann bei schwerer Arbeit das Gerät überatmet werden, d.h. man zieht mehr Luft als geliefert wird. Da das System aber nicht dicht ist, kannst du dann auch "Schadluft" ansaugen. 

Die unterstützen Filtergeräte gibt es auch noch mit Druckluftanschluss. Hier müssen dann aber mindestens 120 l/min permanent ankommen. Außerdem brauchst Du hier auch noch Reinigungsfilter für die Kompressorluft, die regelmäßig gewartet werden müssen. Außerdem gibt es die Geräte noch mit Frischluftgebläse, welches dann in unschädlicher Atmosphäre stehen muss. Bedenke bei den beiden Schlauchgeräten, dass du hier auch immer einen Schlauch mitführen musst. Das kann in kleinen Werkstätten schwierig werden. Du darfst ja den Schlauch auch beim Flexen oder Schweißen auch nicht beschädigen oder drauftreten.  

Und so nebenbei, mit der richtigen Schutzbrille kann man auch Halbmasken tragen. Dann beschlägt auch nichts und die Brille passt trotz Maske noch ins Gesicht. Ich bin selber auf Kompottschälchen angewiesen und mache das in der Schmiede ausschließlich so. Vollmasken sind ein Ding für sich, die müssen im Normalfall von einem Sachkundigen angepasst werden (vor allem die Einstellung der Kopfspinne). Einfach drauf und loslegen kann gefährlich werden. Außerdem sind bei Vollmasken glattrasierte Gesichter Pflicht ;)

Fazit: Wenn Geld keine Rolle spielt, oder du den Atemschutz für die Berufsausübung brauchst, kann ein gebläseunterstütztes Filtergerät eine sehr nette Sache sein. Als Hobbyist reicht vollkommen eine Atemschutzmaske mit P3-Partikelfilter. 

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verstellbare Zangen oder auch "ein Blick über den Tellerrand"

von c.baum am 05.01.2018 06:19

Habe gerade dieses interessante Video entdeckt. Mal von der mangelnden Arbeitssicherheit abgesehen, und davon, dass ich es sehr sportlich finde Federstahl in Wasser zu härten, sieht man hier unter anderem eine Art verstellbare Zange. Hat das schon jemand probiert oder gar tiefere Erfahrung damit? Bin auf eure Meinungen gespannt. Scheint ja doch ein simples und dennoch funktionierendes Konzept zu sein. Das Ergebnis ist übrigens meiner Meinung nach auch gelungen. 

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