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c.baum

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Re: "...He who would a good edge win...

von c.baum am 01.02.2019 09:18

@Tommi
Das "win" ist hier nicht mit dem Deutschen "gewinnen=siegen" zu vergleichen, sondern eher mit "gewinnen=erzielen", ebenso verhält es sich mit "edge", hier im Sinne von "Schneide". Im Normaldeutsch also schlicht und ergreifen "Derjenige, der eine gute Schneide haben möchte, ..."

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c.baum

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Re: "...He who would a good edge win...

von c.baum am 01.02.2019 08:42

Gib bitte der Überschrift nicht die Schuld, dass du sie nicht korrekt übersetzt hast ....

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c.baum

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Re: "...He who would a good edge win...

von c.baum am 01.02.2019 07:32

Ich sehe das Problem nicht. Im Text wurde deutlich erläutert, worum es geht, und das in Deutsch und in meinen Augen verständlich. Darüber können wir gern diskutieren. 


„Es gibt Menschen, die sich immer angegriffen wähnen, wenn jemand eine Meinung ausspricht“ Christian O. J. W. Morgenstern

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2019 09:18.

c.baum

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Re: Meinung geändert

von c.baum am 01.02.2019 07:28

Das Problem ist schlicht und ergreifend, dass einem das Video nicht sagt, was seine Intention ist. John Switzer von blackbearforge, Roy von christcenteresironworks und Jennifer von jlpservicesinc machen Videos mit dem Ziel, Leuten Wissen und Können zu vermitteln. Die Videos kann man Schritt für Schritt nachmachen und kommt im besten Fall zum Ziel. Jedes Detail wird besprochen und erläutert. Thorbjörn Ahman macht eher Videos, die begeistern und eine Richtung aufzeigen sollen, deswegen fehlen doch oft wichtige Angaben. Was nicht heißt. dass ich seine Videos regelmäßig förmlich verschlinge, weil er auch ein gewisses Händchen für Darstellung ung Entertainment hat. Und Alec Steele hat überhaupt kein Interesse Wissen zu vermitteln oder Anleitungen zu machen. Er will mit seinen Videos einfach nur zeigen, was er für "geilen Scheiß" macht und auf'n Tisch kloppen. Irgendwo gibt es dann die Videos von Leuten, die einfach nur zeigen wollen, wie sie ein Problem gelöst haben, ohne einen Anspruch auf Korrektheit oder Vollständigkeit zu haben. Leider muss man das selber erkennen. Und das ist dem durchschnittlichen YT-Konsumenten leider nur schwer möglich. 

@Holledauer
Ich gaube nicht, dass Christoph damit sagen wollte, dass man nichts aus Videos lernen kann, bzw. dass das falsch ist (vom Gefallen deinder Werke ganz zu schweigen). Aber es gibt viele, die meinen es in einem Video zu sehen und dann zu können. Es muss halt doch am Amboss verinnerlicht werden. Es gibt aber eben doch Leute, die glauben einen Blinddram rausschneiden zu können, weil sie das schonmal auf YT gesehen haben ;)

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c.baum

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Re: Schmieden (autodidaktisch) lernen, oder für die Auswärtigen: how to get your blacksmithing (knowledge and) skills!

von c.baum am 01.02.2019 07:15

Sehr interessantes Thema!

Ich persönlich beschäftige mich seit 6 Jahren mit dem Schmieden und habe mein Wissen und Können fast zu 100% autodidaktisch erworben, wenn man das bissl Rumgekloppe als Wissen und Können bezeichnen kann (größtes Kompliment von einen Schmied beim Schmiedekurs: das sieht doch schon richtig gut aus). Weswegen ich mich auch nie als Schmied bezeichnen würde, weil ich das für unfair denen gegenüber halte, die das gelernt haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Das Problem mit dem genrellen und dem autodiaktischen Fortschritt des Lernens ist ja, dass die Leistung (also damit Verbunden auch der Erfolg) von drei Faktoren abhängt:

1. Leistungsfähigkeit: Das sind die Faktoren, die der Mensch selbt mitbringt. Ich bin der Meinung, mit dem Schmieden ist es nicht wie mit dem Kindermachen. Letzteres kann jeder. Zum Schmieden gehört auch ein gewissen "Händchen" (und nicht nur zum Schmieden).Es gibt halt einfach Leute, die von ihren Vorraussetzungen einfach nur bis zu einem bestimmten Punkt kommen können. (siehe Steffens Kommentar

Es gibt Autodidakten, die tolles Vollbringen, und Gelernte, die ihren Beruf nicht beherrschen.
)


2. Leistungsmöglichkeit: Wenn mir grundlegendes Werkzeug fehlt, kann ich auch nicht gescheit lernen und üben, Zitat: "mit beschissenem Werkzeug macht man keine guten Produkte". Oder für die auswärtigen: rubbish in is rubbish out.

3. Leistungsbereitschaft: Daran sollte es natürlich keinem Hobbyschmied fehlen ;)

Es hängt in meinen Augen also von deutlich mehr ab, als von der Wissenquelle. Fakt ist aber, lernen werde ich nur am Amboss. Und wie ich bereits in einem anderen Thread schrieb, man lernt mehr aus schlechten Erfahrungen als aus guten.

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Re: "...He who would a good edge win...

von c.baum am 01.02.2019 06:43

Das ist man mal ein paar Tage dienstlich unterwegs und schon verselbständigt sich das Thema. Aber das ist auch gut so! Hierzu eine Erkenntnis der Kybernetik: "Systeme werden durch Regelprozesse gesteuert. Negative Rückkopplung stabilisiert, beruhigt,
harmonisiert. Positive Rückkopplung schaukelt auf, erregt, beschleunigt. Natürliche stabile Systeme enthalten stets überwiegende Anteile von negativen Rückkopplungen." Danke für eure Meinungen!

Ich denke, Simon fast es mit 

an der Sache ist selbstverständlich etwas dran, aber die Sache mit dem "dick" sollte man nur so viel wie nötig machen - meine Meinung

schon recht genau zusammen.

@unsel

Wie wärs denn mal wieder mit einer Überschrift in der Deutschen Sprache!!!?


Das wäre aber langweilig. Im Grunde sollte ja die Kunst der Überschirft darin bestehen, die Leute zu motivieren, das Thema zu lesen. Ich bin da ganz ehrlich, ich lese nicht jeden Beitrag im Forum, sondern sortiere nach interessant oder nicht. Dazu ist meine Zeit einfach zu wertvoll. Im Text selber sollte ja alles verständlich erläutert worden sein. Mal abgesehen davon, dass ich bereits vor 15 Jahren beim Studienbeginn glernt habe, dass Englisch schon lange keine Fremdsprache mehr ist. Und das hat sich schon lange bewahrheitet. 

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c.baum

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Re: "...He who would a good edge win...

von c.baum am 28.01.2019 10:20

Thorekell, ich gebe Dir teilweise recht. Sicherlich ist es auch mein Ansinnen, Dinge so nach wie möglich an die Endform ranzuschmieden. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass gewisse Querschnitt und/oder Werkstoffe das nicht zulassen (Verzug beim Härten). Mit anderen geht das wiederrum wunderbar. Insbesondere beim San-Mai habe ich hier die besten Erfahrungen gemacht. Klar, Damast muss geschliffen werden, damit erst das Muster sichtbar wird. Aber auch bei Äxten mir eingeschweißter Schneidlage halt ich es für optimal, die Schneide nicht zu dünn auszuschmieden, und dann zu schleifen. Sonst läufst du Gefahr, dass in der Schneide zu viel vom Baustahl beteiligt ist. 

Das mit der Entkohlung betrifft sicherlich hauptsächlich die Verwendung von Kohlefeuern. Bei einer Gasesse kann ich die Flamme ja auf den Punkt einstellen, was zumindest dieses Argument aushebelt. Ist die Frage, wer so große Gasfeuer hat, dass er Äxte drin Schmieden kann. 

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c.baum

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[Klingendicke vor dem Schleifen] "...He who would a good edge win...

von c.baum am 28.01.2019 07:21

would forge it thick and grind it thin. ..."

Eine Faustregel aus dem angelsächsichen, die ich einem YT-Video entnommen habe. Heißt auf deutsch übersetzt: Wer eine gute Schneide haben will, muss sie dick schmieden und dünn schleifen. Hintergrund laut Youtuber unter anderen die Entkohlung bei zu langem Schmieden, und natürlich der Verzug von dünnen Schneiden bei Härten (nicht nur Messer, sondern auch Beile, Dechsel etc.). Bitte eure Meinungen dazu! Ich persönlich hab die besten Erfahrungen (also den kleinsten Verzug) mit San-Mai-Klingen, die ja erst nach dem Härten geschliffen werden. Freue mich auf rege Diskussion :)

Antworten Zuletzt bearbeitet am 01.02.2019 10:14.

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Re: "Saufeder"

von c.baum am 04.01.2019 14:15

allerdings ist die Saufeder als Abfangwaffe erlaubt. Das reine Jagen mit Hund und Saufeder ist, soweit ich weiß, nicht erlaubt.


Ich weiß, wir schweifen ab. Aber das steht so nicht als sachliches Verbot im BJagdG. Und wenn ich mit einer Hundemeute eine Sau hochmache, die Hunde die binden und ich auf Grund der Gefährdung meiner Hunde nicht schießen möchte ... muss ich mit der kalten Waffe abfangen. Es steht nirgendwo, dass Wild nur mit der Schusswaffe erlegt werden darf (wobei explizit verboten ist, mit Bolzen oder Pfeilen zu schießen).

Genug nun davon ;)

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Re: "Saufeder"

von c.baum am 04.01.2019 11:05

Dem Jagdgesetzt nach sind diese art waffen für den weidmann bestimmt nicht erlaubt!


Wie das in Österreich aussieht, keine Ahnung. In Deutschland eine durchaus erlaubte Waffe (sog. kalte Waffe). 

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