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Re: Projekt Handwerkerhof - Gemeinsam Zukunft schmieden

from PARX on 07/10/2019 10:54 PM

Moin Johannes,
 

erst einmal ein ganz herzliches Willkommen hier. Ich finde es großartig, dass du der Welt zeigst, dass ein klassischer Handwerksbetreib in einer deutschen Großstadt noch möglich ist. Auch der Handwerkerhof ist ein großartiges Projekt und ich wünsche Euch viel Erfolg! Wenn wir Euch irgendwie unterstützen können, dann machen wir das gerne.

Die Tatsache, dass die Werkhalle unterkellert ist, ging aus dem Fernsehbeitrag nicht hervor. Und das stellt natürlich die Bewertung des Fundaments vollkommen auf den Kopf. Ihr musstet einen Kompromiss eingehen und seid mit Kuhn und RRG den richtigen Weg gegangen.

Berichte uns doch einmal von deinen Erfahrungen!

Viele Grüße und Glück Auf!

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Projekt Handwerkerhof - Gemeinsam Zukunft schmieden

from PARX on 07/05/2019 05:24 PM

Hallo Handwerkerherzen,
 
es ist ein dauerndes Problem, in den Großstädten als Handwerker noch bezahlbare Werkstattflächen zu bekommen. In Hamburg haben sich einige Handwerker zusammen geschlossen und die Kolbenwerk eG gegründet. Diese hat eine historische Shetdach-Halle eines Kolbenwerks gekauft, welches geschlossen wurde.
 
Im NDR gibt es eine schöne Dokumentation darüber und etliche Abschnitte dieses Films handeln über den Schmied Johannes Rienhoff von der https://schmiede-lehmann.de Es werden einige schöne Arbeiten vom Meißelschmieden bis zum Restaurieren von Geländern gezeigt.
 
Ein Hauptdarsteller ist natürlich auch ein Lufthammer (vermutlich ein Kuhn/Berger). Und auch wieder ist das Fundament das Thema. Wie man aber am Ende leider sieht, ist die Lösung lediglich suboptimal. Der Hammer verbreitet zwar keinen Körperschall, aber das Untergesenk zappelt wie wild umher. So kann man nicht ordentlich arbeiten. Daher wie immer mein Rat. Baut gleich ein gescheites Fundament, dann wird man auch glücklich damit.
 
Glück Auf!
 

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Re: Anleitung zum Schmieden einer Kräutersichel

from PARX on 07/04/2019 06:13 PM

Hallo,
 
den Beitrag hänge ich jetzt hier einmal ran. Der RBB war zu einer historischen Dokumentation in Slawendorf in Brandenbrug an der Havel. Geschmiedet wurde eine Sichel. Die Arbeitsschritte kann man in dem Film ab Minute 8:52 sehr gut nachvollziehen:
 
 
Ach ja, dem ein oder anderen geneigten Leser wird die Person des Schmieds bekannt vorkommen.
 
Viele Grüße!

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Re: Heinrich Lufthammer mit 45kg Bär (Kurbelgestänge ausgeschlagen?)

from PARX on 07/01/2019 08:43 PM

Hallo Lenni,
 
das was der Frank dort stehen hat ist ein Hartenfels Lufthammer. Mit der genauen Bezeichnung lässt sich nun etwas über diese Hämmer hier im Forum heraus finden. Z.B. hier!
 
Was das Alter angeht, da liegt Ihr schon richtig. Die Hämmer wurden so ab ca. 1890 gebaut. Mir scheint das Bärgewicht etwas übertrieben. Habt Ihr unter den Bären einmal eine Personenwage untergelegt?
 
Viele Grüße!

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Re: Woher bekomme ich günstig C45?

from PARX on 07/01/2019 08:31 PM

Hallo Paul,
 
der Oli, hier im Forum bekannt unter Woschdsub, verkauft auch passend gesägte C45-Abschnitte. Schreibe ihm einmal eine PM.
 
Alternativ Ebay Kleinanzeigen oder bei Kleinteile 24 anfragen. Dort solltest du Stahl auch in kleinen Mengen bekommen.
 
Viele Grüße!

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Re: Belüftung von Kohleschmiede

from PARX on 06/17/2019 11:21 PM

Hallo Leute,
 
also die ganzen keltischen oder wikingerzeitlichen Schmiede haben bestimmt keine wassergekühlten Düsen in ihren Seitenwindessen gehabt. Der eigentliche Grund für eine Seitenwindesse ist der Gebrauch von Holzkohle. Denn diese fliegt gerne durch das geringe spezifische Gewicht nach oben, wenn man sie von unten anbläst.
Es mag sein, dass der Düsenstein einer Seitenwindesse schneller verschleißt, wenn er nicht gekühlt wird. Aber bei einer geringen Einsatzdauer kann man das durchaus so verwenden.

 
Offensichtlich ist es aber dein Ansinnen, mit möglichst einfachen Mitteln eine Schmiedeesse zu bauen. Lasse dich nicht aufhalten und schaue dir einmal das Video von Torbjörn Åhman über eine simple Esse an. Beachte aber, dass du recht günstig eine klassische Feldesse bei Ebay Kleinanzeigen erstehen kannst und die Mühe eines Selbstbaus kaum lohnt.
Glück Auf!

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PARX 19/2 und UHF 50 in der Hacheschmiede

from PARX on 06/03/2019 10:00 PM

Hallo Leute,

 

in der letzten Zeit wurde öfters der Wunsch geäußert, man möge beim Schmieden doch mal die Kamera nebenbei laufen lassen. Das haben Lutz und ich am Wochenende einmal getan.

Wir haben zunächst ein kleines Beil auf dem PARX 19/2 geschmiedet.

Leider sind bei diesem Hammer im Folgenden zwei Federlagen gebrochen. Das ist aber kein Manko gewesen, weil zum Glück in der Hacheschmiede noch ein zweiter nicht zu verachtender Federhammer in Form eines UHF 50 aus Karl-Marx-Stadt vorhanden ist. (Zudem gibt es auch nach 100 Jahren noch ein Service bei den PARX-Hämmern, so dass sich die Federn in Kürze reparieren lassen )

Also haben wir auf dem UHF 50 weiter geschmiedet. Es sind Dorne aus HSS-Stahl entstanden, um damit auf der Spindelpresse diverse Häuser aufzudornen. Im Weiteren wurden dann zwei kleine Ballhämmer und noch ein großes Schindelmesser geschmiedet.

Viel Spaß beim Betrachten der Videos. Wer Fragen zu den einzelnen Schritten hat, kann hier gerne Fragen stellen, die Lutz bestimmt gerne beantwortet - ich auch, wenn ich es denn kann.

Glück Auf!

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Re: Ein neues Haustier für den Garten

from PARX on 05/25/2019 12:58 PM

Hallo Veit,
Kuhdrun macht sich ganz hervorragend im Buchs. Hoffe sie wird satt davon.
Schöne Idee und tolle Umsetzung!
Glück Auf!

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Rennofenreise am 19.5.2019 im Musée Rural et Artisanal in Peppange/Luxemburg

from PARX on 05/20/2019 10:28 PM

Am diesjährigen Tag des offenen Denkmals hatte Unsel wieder einmal eine Rennofenreise im Museum in Pappage/Luxemburg geplant. Deshalb hatten sich Woschdsub, IJonasI und ich auf den Weg gemacht, um dem Ereignis beizuwohnen.

 

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Verhüttet wurde ein Raseneisenerz aus Luxemburg mit gut 70-80% Eisenoxidanteil. Diesmal wurde der Ofen mit Blasebälgen betrieben, was sehr sorgfältig gemacht werden musste. Wenn man aber eine bequeme Position zum Sitzen gefunden hatte, konnte man das gut ein paar Stunden machen, was ich selbst ausprobiert hatte.

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Die Ofenreise dauerte von 8 bis 16 Uhr. Insg. wurden 81,8 kg Erz aufgegeben.

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Die Reise ist erwartungsgemäß verlaufen und am Ende konnte eine schöne Luppe von rund 20 kg gezogen werden.

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Das Museum ist sehr liebevoll gestaltet. Sehr sehenswert ist die Schmiede, die von der Héphaïstos Brudderschaft betrieben wird. Sie ist tip top eingerichtet und neben unzähligen Hilfhämmern findet man dort einen sehr schönen 75 kg Demoor Lufthammer und sogar eine Atlas 2 Federhammer von 1928.

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Insgesamt war es ein toller Tag mit sehr netten Leuten in einer schönen Umgebung. Die Reise hat sich durchaus gelohnt.
Wer das Musée Rural et Artisanal in Peppange einmal besuchen will, findet unter  https://www.musee-rural.lu weitere Informationen.

Glück Auf!

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Re: frage zur erzaufbereitung

from PARX on 04/25/2019 10:54 PM

Hallo Torsten,

Haselnussgröße sollte es schon sein. Aber wenn du den Backenbrecher einstellbar gestaltest, dann könntest du ihn von Haselnuss- über Erdnuss- bis Erbsengröße konstruieren.

An der Grube Fortuna haben sie einen netten "Laborbrecher" von der Firma Gebr. Pfeiffer aus Kaiserslautern, den die örtliche Mannschaft im letzten Jahr wieder betriebsfähig gemacht hat. Der Brecher ist hier in Aktion zu sehen.

Glück Auf!

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