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Hacheschmied

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Re: Richthorn geschossen

von Hacheschmied am 14.01.2019 19:55

;) Die Ambosse vermehren sich heimlich in Schmieden.... Hab momentan auch 9 größere rumfliegen ;)

Es ist sinnlos zu sagen: Wir tun unser Bestes. Es muss dir gelingen, das zu tun, was erforderlich ist.

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Re: Lufthammer Mario Pensotti

von Hacheschmied am 08.01.2019 17:29

neeee .. so billig will ich so ein Schmuckstück nicht.. ab 12439,55€ fang ich an drüber nachzudenken ;) Billig kaufen kann ja jeder ;)

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Hacheschmied

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Re: Feuerverschweißen

von Hacheschmied am 08.01.2019 06:25

Moin,
wenn Du auf Borax verzichten möchtest.. probier mal zerstoßenes Grünglas aus.. generell alles was zur Glasherstellung hergenommen wird, funktioniert als Flussmittel (eine These die ich auch vertrete).
 
Das mit dem Grünglas hatte ich entweder aus dem Max Metzger oder irgendeinem anderen Fachbuch  :grübel:
 
viel Spaß beim testen!
 
Gruß
 
Lutz

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Mein erster Helm seit langem

von Hacheschmied am 05.01.2019 19:28

Da ich zwar einen mechanischen Blechschmiedehammer habe, aber bis jetzt noch nicht wirklich dazu gekommen bin diesen zu testen, habe ich mich heut mal an einen Normannenhelm gemacht. Die Helmkalotte besteht aus einem Stück Blech was ich aufgezogen habe. Es war etwa 1mm stark, das nächte Mal würde ich definitiv was dickeres nehmen (wg. Schutz) und weil es sich schöner aufziehen läßt.
 
Der Hammer, (Parx 00 Spezial) läßt sich schön arbeiten. Mit dem Kesselhorn, das ich zu dem Hammer gebaut habe, kommt man auch recht gut in den Helm rein.
 
Das Nasal habe ich dann aus einem Stück mit dem Stirnreif geschmiedet (40x5) und dann noch profiliert. Der Stirnreif wird nun noch aufgenietet.. dann ist ein schöner Helm, eher für Displayzwecke, fertig.
20190105_164843.jpg
 
20190105_152657.jpg
 
Hier konnte ich mal schön unter dem neuen Parx spalten.... Klasse an einem Federhammer zu arbeiten wo man normale Schrotmeißel etc. nutzen kann.
 
20190105_153302.jpg
 
Gruß
 
Lutz

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Re: Mein erster Messer Versuch!!!!

von Hacheschmied am 05.01.2019 18:23

Hallo Martin,
bitte nimms mir nicht übel, aber durch diese Messer bin ich zum Messerschmieden gekommen..... Weil es mir stank das alle Welt diese Messer als "Mittelalter oder Wikingermesser" bezeichnen... Sie haben bestenfalls was mit der Eisenzeit zu tun, aber im Früh- Spätmittelalter gab es sehr viele schöne Messer mit Holz, Geweih, Elfenbeingriffen. Die Minderzahl der Messer waren schlichte Ganzstahlmesser, was u.a. auch an den Kosten für Stahl hing.
 
Zu deinem Messer:
 
Es sieht so aus als ob Du das Messer im Klingenbereicht öfters überhitzt hast.. Hier ist Feuerführung das Gebot der Stunde. Entweder weniger treten oder, den dünnen Bereich der Klinge aus dem Hotspot nehmen... (Rund über der Düse ist dein Hotspot, also der wärmste Bereich der Esse). Guck das dort ggf. die sensiblen Bereiche der Klinge draußen sind.  Weiterhin ist der hintere Teil deiner Klinge unwirksam, da dort zum einen der Griff drüber liegt, bzw. der Teil auch stumpf ist.
Wenn dies nicht so beabsichtigt war:
 
nachdem Du die Klinge abgesetzt hast  ist es schwierig da hinten dann das Werkstück noch schön weit auszuziehen.. da haben Anfänger oft Probleme mit. Ich greife dort mit einer "Hammerecke" ein und ziehe das Material nach unten. So wird das Messer auch bis zum ende hin scharf. Dann hättest Du auch noch mehr Material für den Griff... den Du auch noch dünner ausschmieden könntest.
 
 
Nicht entmutigen lassen und weiter üben  (und nicht so schnell treten)
 
Gruß
 
Lutz

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Re: Habermannzange

von Hacheschmied am 05.01.2019 08:51

Hallo,
 
Baustahl meint nicht Betonstahl. Betonstahl finde ich generell recht problematisch, da man erst die fiese Riffelung irgendwie wegbekommen muß. Natürlich ist er recht gut verfügbar, da es wohl einer der häufigst produzierten Stähle sein dürfte... (ok.. da ich jobmäßig mit dem Zeug zu tun habe liegt das Zeug Bergeweise bei mir an der Arbeit herum...)
 
Allgemeine Baustähle
Unter die Bezeichnung Allgemeine Baustähle fallen unlegierte und niedriglegierte Stähle. Verwendung finden Baustähle warmumgeformt (=Anlieferungszustand), normalgeglüht oder kaltumgeformt. Wie beschrieben ist die Festigkeit der Baustähle - und somit auch die der allgemeinen Baustähle - im Vergleich zu anderen Stahlsorten mäßig, wobei sie noch ausreichend zäh sein müssen und nicht warm- oder kaltbrüchig sein dürfen.
 
Gruß
 
Lutz

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Re: Scherenlampe

von Hacheschmied am 04.01.2019 23:55

Moin,
danke erstmal für das Lob.
 
@Helix: Ja, die Oberfäche ist ersteinmal naturbelassen.. wird aber sicherlich im Laufe der Zeit von mir mal mit Leinöl eingepinselt. In diesem Fall lege ich keinen großen Wert darauf ... da kann gerne etwas Flugrost kommen, es ist eine Werkstattlampe, die so stabil ist, das sie wohl nicht vor mir vergehen wird.
 
Die Lampe leuchtet ja 2 Schmiedehämmer ggf. aus. Sie wurde hauptsächlich für meine Blechecke installiert, dort wo ich eben Treibarbeiten mache.. da ich letztens festgestellt habe wie schlecht man teilweise am Maschinenblechschmiedehammer sieht
 
Die Nieten habe ich kalt vernietet. Es handelt sich um 5mm Nieten.. sowas ist kalt kein Problem, allerdings habe ich auch noch einen pneumatischen Niethammer benutzt. Aber auch händisch ist es kein Problem ne 5mm Niete schön zu formen mit Nietzieher, Hammer und Kopfmacher.
 
@Tommi: Ja, die Reibung reicht aus. Es ist sogar verhältnismäßig schwergängig. Die Problematik liegt eben im Anschlagspunkt an der Wand, da dürfte es gern noch etwas mehr Reibung sein..
 
Gruß
 
Lutz

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Scherenlampe

von Hacheschmied am 04.01.2019 20:24

Hier habe ich einen lang gehegten Wunsch von mir umgesetzt.
 
An meiner Drehmaschine habe ich eine Kaiser Idell Lampe.. ich finde die Teile echt superschick. Eine ähnliche Lampe, nur mit Scherenarm wollte ich mir in "größer" bauen, um einen Bereich in der Schmiede auszuleuchten. Es ist einfach praktisch das man die Lichtquelle recht stufenlos verstellen und lenken kann.
 
Das Scherengestell habe ich aus 20x5mm gemacht (im nachhinein wären 20x3 völlig ok gewesen). Die unteren Nieten sind Halbrundkopfnieten, die oberen und mittleren Nieten sind Hohlnieten um das Kabel zu führen.
 
 
Die Halterung für die Kugelgelenkführung habe ich aus Kupfer geschmiedet und am Lampenschirm (Flohmarktfund) festgenietet.
 
 20190104_140702.jpg
Hier die Teile der Lampe die tatsächlich im Feuer geschmiedet wurden. Die Kurbeln, Wandhalterung und Klemmzwinge.
 
20190104_163817.jpg
20190104_163803.jpg
 
 
Ich bin relativ zufrieden mit der Lampe. Díe nächste würde ich leichter bauen und ggf. mit einer zweiten Führung an der Wandhalterung ausstatten, dies hat aber den nachteil das die Lampe dann nicht nach unten zu neigen wäre. Das Kabel ist im übrigen so kurz.. weil es das alte Kabel unseres ausrangierten Bügeleisens war.
 
20190104_183041.jpg
 
20190104_183212.jpg
 
Ich hoffe es gefällt,
 
Gruß
 
Lutz

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Re: "Saufeder"

von Hacheschmied am 04.01.2019 11:15

Hallo,
allerdings ist die Saufeder als Abfangwaffe erlaubt. Das reine Jagen mit Hund und Saufeder ist, soweit ich weiß, nicht erlaubt.
Gruß
Lutz

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Re: Habermannzange

von Hacheschmied am 04.01.2019 10:29

Hallo,
 
generell halte ich das Zangenschmieden für eine gute Übung (Man sollte ja möglichst 2 symethrische Teile herstellen). Hier schult man seine Schmiedefähigkeiten, wie auch das Augenmaß. Es ist ein ganz schöner Brocken Arbeit das Ganze von Hand auszurecken und zu formen.
 
Da gerade hier der Werkstoff in der Beschreibung gefallen ist würde ich gerne hierauf noch einmal kurz eingehen.
 
 
Auch ich habe unter meinen Lieblingszangen Baustahlzangen, allerdings würde ich nicht wieder auf diese Werkstoffwahl zurückgreifen.
 
 
Hier die Gründe:
 
Baustahlzangen, so habe ich die Erfahrung gemacht müssen im Verhältniss zu den "härtbaren" Zangen relativ groß dimensioniert werden. Ist dies nicht der Fall kann es sehr schnell dazu kommen das sich während des Schmiedeprozesses die Zange verformt. Sie ist genauso schnell wie sie sich verformt zurückgeformt.. aber auf Dauer finde ich so etwas lästig (es hat eben auch vorteile wenn man wenige Zangen hat das so eine Zange mal schnell angepaßt ist).
 
Ich fertige meine Zangen lieber aus C35 Stahl, bzw. auch aus C45. Dieser Stahl wird u.a. auch gerne für maschinell gefertigte Zangen verwendet. Man kann hier mit den Zangenschenkeln etwas dünner werden und die Zange hat angenehm federnde Eigenschaften (wie ich finde). Bei einigen Zangen nutze ich hier einen angebauten Faulenzer (der an den Zangenschenkeln aufgeschoben wird). Auch dies ist bei Baustahlzangen schwieriger.
 
Von Federstahl als Zangenstahl bin ich abgekommen, da ich hier schon öfters die blöde Erfahrung gemacht habe, das, wenn man die Zange erwärmt hat, und abgeschreckt hat (nichtmal in einem Glühbereich) die Zange dazu neigt zu brechen. Das finde ich sehr ärgerlich in Anbetracht der Arbeit die man in die Herstellung gesteckt hat. Für kleine Biegezangen (Ösenzangen) die man wenig bis gar nicht erwärmt und abschreckt, ist Federstahl aber eine gute Wahl, wie ich finde.
 
 Was ich persönlich nicht mag, sind Zangen mit angeschweißten Schenkeln. Dies bildet immer eine "Bruchmöglichkeit" bzw. Schwachstelle in der Konstruktion, egal wie gut man die Schweißung ausgeführt hat.
 
Zu dem Punkt (sinngemäß) das die Habermannzange eine "allrounderzange" ist... nein, ist sie nicht, und das hat Habermann wohl auch nicht suggerieren wollen. Es ist eine schöne Art von Zangen, die eine recht hohe Kraftübertragung auf das Werkstück hat, und recht vielseitig einsetzbar ist. Guckt man sich aber an wieviele Zangen Habermann in seiner Werkstatt hatte, würde ich behaupten das es nicht allein mit dieser Zange getan ist ;)
Gruß, und viel Spaß beim Zangenschmieden
Lutz
 

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