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Worschdsub

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Re: Spezialamboss für Federnschmiede

von Worschdsub am 11.01.2018 12:36

Cool!

Wenn auch sehr eigenwillig! Aber halt "Spezial".

Danke fürs Zeigen!

Gruß

Oli

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Worschdsub

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Re: Kleidung allgemein, Hemd usw.

von Worschdsub am 11.01.2018 12:34

Die Blaumänner von FHB aus Zwirndoppelpilot (Moleskin) gibt es da noch. kosten zwar Geld sind aber haltbarer als alles was ich bisher hatte. FHB macht auch Arbeitsjacken in Englisch Leder. Habe davon zwei im Einsatz. die sind schon 10 JAhre alt. Trage die aber auch nur zum Schweißen.

Ich trage jetzt seit 15 Jahren Zunfthosen mit Doppelreissverschluss auf der Arbeit. Die Reissverschlüsse halten länger als die Hosen. Ich trenn die immer aus den Hosen raus und bewahre sie zu Reparaturzwecken auf. Bisher habe ich aber noch keinen gebraucht. Die Hosen sind bei mir irgendwann immer an den Knieen, im Schritt oder Gesäß durchgescheuert. Und dan so dünn dass sich ne großflächige Reparatur nimmer lohnt. Halbwertszeit einer FHB Hose sind bei mir im täglichen Gebrauch etwa 3 Jahre. ES-Hosen halten etwa 2 Jahre sind aber im Sommer besser weil dünner. Mein Bestand liegt bei 6 Hosen die ich durchwechsele. 2 in der Wäsche eine im Einsatz 3 als Vorrat wenns besonders ölig oder schmutzig wurde.

Gruß

Oli

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Worschdsub

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Re: Steckamboss Härten?

von Worschdsub am 07.01.2018 17:52

Das Wasser verdampft nicht so schnell! Da muss nichts nachgefüllt werden. Deshalb ja die große Menge Wasser.

Sei vorsichtig! Das Sperrhorn muss komplett und gleichmäßig warm sin und neigt an den Hornspitzen dazu schnell zu verbrennen.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.01.2018 18:06.

Worschdsub

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Re: Steckamboss Härten?

von Worschdsub am 07.01.2018 15:47

Moin!

Wie schwer ist das Sperrhorn?

Die "Krenzermethode" mit fließendem Wasser ist zum Härten von Steckambossen oder Schlichthämmern nicht zu empfehlen!

So ein Stück wird viel einfacher gehärtet:

Zuerst bereitet man ein Wassergefäß so vor, dass der Steckamboss nur auf zwei kleinen Punkten stabil aufsteht. Und die Maximale Eintauchtiefe etwa 10- 15 mm beträgt. zwei Rundstähle so 6-10mm sind dafür optimal geeignet. Ein gewisses Wasservolumen so um 5- 10 Liter (besser mehr) sollten im Gefäß dann drinnen sein!!!

Oberteil komplett auf helles Kirschrot erwärmen. Dann den Steckamboss einfach mit der Bahn auf die Ablage stellen und stehen lassen. Je nach Gewicht des Teils kann es notwendig werden die Sache gegen Umfallen, durch die Dampfbildung, zu sichern.

Teil einfach im Wasser stehen lassen bis es komplett abgekühlt ist. Ein Anlassen ist NICHT zu empfehlen!

Härte vorsichtig mit der Feile überprüfen!

Gruß

Oli

PS: Wenn Du Pech hast kann es sein das Du einen unverstählten alten Rohling hast. Dann ist garnix zu wollen mit Härten. Und so ein Teil verstählen ist was für Experten. Aufschweißen mit Hartauftragselektroden wird unwirtschaftlich wegen  der Elektrodenpreise.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 07.01.2018 15:55.

Worschdsub

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Re: Mein erstes Thema!

von Worschdsub am 06.01.2018 21:57

Genau!

Der Wert dient nur als grober Richtwert und ist vom Material, Schmiedevorgängen, Anzahl der Hitzen usw. abhängig.

Hier gilt halt mal: Erfahrung ersetzt Theorie und "Versuch macht kluch" Ich denke spontan kann Dir niemand sagen wie es genau aussieht. Dazu gibt es beim Gesenkschmieden die "Vorserie". Da wird dann halt mal probiert wie es am besten funktionieren könnte. Da werden Rohmaße getestet, Vorwerkzeuge ausgetüftelt und Probestücke geschmiedet... Eine coole Sache wenn man da mal mitgemacht hat.

Ich weiß aus eigener Erfahrung dass in allen Schmieden in denen ich gearbeitet habe die Parameter die funktioniert haben peinlich genau notiert wurden um bei der nächsten Charge darauf zurückgreifen zu können.

Dazu gab es früher in jeder Schmiede irgendwo ein Notizbuch oder eine Kladde die alle diese Informationen enthielt. Das Teil war aber ein großes Betriebsgeheimnis wurde nicht jedem gezeigt, war definitiv Gold wert und stets weggeschlossen.

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Worschdsub

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Re: Mein erstes Thema!

von Worschdsub am 06.01.2018 11:08

Hi hi!

im Tabellenbuch Metall (Europa Lehrmittel) steht man solle für den Abbrand und Grate (es geht ums Gesenkschmieden) einen Volumensverlust von 10% einberechnen. Woher dieser Wert kommt steht nicht dabei.

Na durch den Abbrand und die Grate...

Abbrand: Ist das was als Zunder abfällt, wobei der Abbrand beim Feuerschweißen ungleich höher ist wie beim Gesenkschmieden.

Grate: (siehe dazu auch: Spaltkeile Abbildungen zeigen u.a. Unterteil und Schnitt zum Abgraten) um das Negativ im Gesenk zuverlässig zu füllen wird mehr Material ins Gesenk gelegt wie das fertige Werkstück eigentlich braucht. An den "Nahtstellen" der Gesenkhälften wird umlaufend ein "toter Raum" eingearbeitet in den das Überschüssige Material verdrängt wird. Nach dem Schmieden wird entweder kalt oder noch warm abgegratet. d.h. das Werkstück wird durch eine Art Stanzmatritze durchgedrückt die dem Umriss des Werkstücks entspricht. Dieser Materialüberschuss der dabei abfällt ist der Grat.

Die Scherlinie kann man z. B. schön an den Fiskars Äxten bewundern! Die werden so "hochwertig und aufwendig" hergestellt, dass es keiner notwendig findet aus optischen Gründen den Grat zu durch abschleifen zu versäubern.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.01.2018 11:14.

Worschdsub

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Re: 3. Zeller Schmiedetreffen März 2018

von Worschdsub am 06.01.2018 09:41

Moin!

Also ich habe drei komplette Schmiedeplätze. Mit Feuern, Ambossen, Lochplatten und Schraubstöcken. So mein Lieferant demnächst fertig wird gibts an einem Schmiedeplatz auch einen Federhammer. Den werden wir aber rausstellen, da wir ja die Besuchersitzplätze in der Werkstatt haben.

Für die Hobbyisten: Ich betreibe eine Profi- Werkstatt. Es sind so ungefähr 100 Schuko-Steckdosen in der Hütte verteilt, und so etwa 40 CEE16 Steckdosen und noch mal 6 oder 7 CEE 32 Steckdosen. Also Stromversorgung ist kein Thema! Wer eine Gasesse mitbringen will und keinen Bock hat eine Flasche mitzubringen so von wegen Ladungssicherung und Gefahrguttransport auf öffentlichen Straßen: Ich habe eine Flasche da und mein Nachbar ist Dachdecker. Der hat immer so 20 oder 30 Flaschen in Reserve... Schmiedekohlebestände sind geschrumpft. Zur Zeit noch etwa 35 Zentner.
Nachschub hole ich dieses Jahr wieder (spätestens im September nach dem Schmiedefest am Krenzer Hammer). Wenn dann jemand Kohle braucht! Ich nehme Bestellungen ab 100 Kg an.

Was gebraucht wird: Großgerät: Feuer, Ambosse etc.

Hämmer usw. bringen die meisten ja sowieso selbst mit.

Gruß

Oli

PS: Für die "Erstbesucher": Eine Blume solltet Ihr schmieden können für meine "Kompostbombe"!

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.01.2018 09:52.

Worschdsub

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Re: 3. Zeller Schmiedetreffen März 2018

von Worschdsub am 06.01.2018 00:13

Ich muss das Thema mal wieder aus der Versenkung holen!

Es geht ja schließlich bald zur Sache!

Gruß

Oli

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Worschdsub

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Re: wenig geschmiedetes

von Worschdsub am 06.01.2018 00:12

Wer sich noch besser informieren will:

Informationsstelle Edelstahl Rostfrei

Gruß

Oli

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Worschdsub

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Re: Mein erstes Thema!

von Worschdsub am 04.01.2018 22:00

Das Paket zu groß zu dimensionieren sollte für den professionellen Schmied eigentlich kein Problem darstellen, da die Stahlpreise im Vergleich zum Stundenlohn sehr klein sind und Reste ja auch noch verarbeitet werden können.

Ha ha!

Je größer das Paket umso länger dauert auch das Schmieden des selben.
Also steigt auch der Werklohn im Verhältnis an.

Und viele kleine Pakete sind besser als ein großes, da eventuelle Schweißfehler im PAket a nicht in b, c, d usw. drin sind. Wenn ich aber aus dem großen Paket viele kleine Herausteile wird sich der eine Schweißfehler wahrscheinlich in allen Teilstücken wiederfinden...

Und mit der größe des Paketes steigt auch die Zeit des Anwärmens und der Haltetemperaturen... Brennstoff und Zeitintensiv.

Der Profi kalkuliert im Vorlauf immer!

Deshalb ist er Profi!

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