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Willi

23, Männlich

Beiträge: 681

Re: Umgang mit alten Gasflaschen???

von Willi am 11.02.2018 11:28

Hallo zusammen,

Die Sauerstoffflaschen sollten ken Problem sein, aber Vorsicht mit den Acetylenflaschen!!!!
Die sind mit einer speziellen porösen Masse gefüllt, damit sich das Acetylen nicht zersetzen kann und von alleine anfängt zu brennen.
Diese Masse ist zu einem gewissen Teil alterungsanfällig und zum anderen sehr giftig.
Soweit ich weiß muss man für abgelaufene Flaschen eine Entsorgung zahlen. Informier dich am besten mal beim lokalen Gashändler.
Teilweise nehmen auch Werkzeughändler und Bauhäuser Gasflaschen zurück.

Viel Erfolg!

Gruß
Willi

Jedes Werkzeug ist es wert von einem selbst hergestellt zu werden.

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Willi

23, Männlich

Beiträge: 681

Re: Neues Fenstergitter für alte Tür

von Willi am 28.01.2018 20:28

Hallo zusammen,

zunächsteinmal finde ich deinen Entwurf gut gelungen! Die Umsetzung an sich ist auch schonmal ganz gut! Alles symetrisch und gleichmäßig hinzukriegen, alle Schnörkel und die gespaltenen Enden alle einigermaßen gleich zu schmieden, teils ja mit der Hürde nach dem Durchstecken in Form zu schmieden. Alles nicht einfach! Vor allem am Anfang!

Zur allgemeinen Umsetzung kann ich mich erstmal den anderen anschließen: Etwas schlanker und leichter würde besser aussehen.

Dann habe ich aufgrund der allgemeinen Disskusion über die Lochung hier auch noch ein paar Tipps:

Wenn das Material durch das Lochen an Höhe verliert (auf dem letzten Bild zu sehen), dann kann man dem Entgegenwirken indem man einen schlankeren Schlitzmeißel verwendet und darauf achtet auch beim anschließenden Aufdornen einen nicht zu steilen Dorn zu verwenden.
Um die Stärke der "Lochwände" dick genug zu halten kommt es vor allem auf die Schneidenlänge des Schlitzmeißels an. Hierbei gilt bei runden Löchern ungefähr die Regel 1,5 mal fertiger Lochdurchmesser. Sprich wenn ich ein 10er Loch aufdornen will, dann verwende ich einen Schlitzmeißel, der etwa 15mm Schneide hat.
Wichtig ist auch das Stauchen! Nach dem Schlitzen das Loch wenigstens kurz stauchen. Dadurch bringt man es von der länglichen Form nach dem Schlitzen schon in eine rundere Form und hat bei anschließenden Aufdornen auf rund oder vierkant sehr viel weniger Widerstand. Was auch das Material schont, damit es z.B. nicht reißt und auch nicht an Höhe verliert.

Bei diesem Vorgehen schafft man es mit ein wenig Übung, dass sich die Länger der Stange durch die Lochung nicht ändert, was vor allem bei Gittern mit vielen Lochungen sehr wichtig sein kann.

Mark Aspery hat hierzu auch ein gutes Video im Netz:Klick

Gruß
Willi

Jedes Werkzeug ist es wert von einem selbst hergestellt zu werden.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 29.01.2018 12:12.

Willi

23, Männlich

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Re: Replik eines 500 Jahre alten "Feuerbocks"

von Willi am 25.01.2018 13:04

Hallo Rom,

freut mich wenn es geklappt hat!
Die Schalen auf den Bildern sehen ja schon vielversprechend aus. Bin gespannt auf den fertigen Feuerbock!

Gruß
Willi

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Willi

23, Männlich

Beiträge: 681

Re: Was zum lesen? Buch aus Stahl

von Willi am 05.01.2018 13:34

Hallo Freunde,

erstmal ein freues Neues und nochmals vielen Dank für die ganzen postiven Rückmeldungen zu meinem Buch!

Da ich nun zum wiederholten Mal gefragt worden bin wie das Buch denn überhaupt zusammenhält bzw. entstanden ist, hier mal eine gesamte Erklärung:

Die Seiten des Buches sind aus 1mm Stahlblech. Dieses habe ich zu 200x160mm Tafeln geschnitten und diese dann in der Mitte gefaltet, sodass sie auf ein Maß von 100x160mm kommen.
Das Falten hat den Aspekt, dass die Seiten in einem Buch auch gefaltet gebunden werden und zum anderen konnte ich durch minimale Variation der Faltlinie die Seiten so falten, dass sie nie genau bündig liegen. Das Buch kriegt dadurch sowohl aus der Seitenansicht, als auch von oben betrachtet einen "zerlesenen", gebrauchten Effekt, der mir bei diesem Thema wesentlich mehr zusagt als perfekt bündig abschließende Seiten, die den Eindruck eines nagelneuen Buches vermiteln würden.
Die Insgesamt 20 gefalteten Tafeln (also 40 Seiten) habe ich an der Seite des Rückens an zwei Stellen elektrisch verschweißt.

Der Buchdeckel ist aus 5mm Stahlblech und wurde zunächst etwas größer zugeschnitten. In ein abgemessenes Rechteck habe ich dann von zwei Seiten das Gesicht aus dem Material getrieben.
Anschließend zugeschnitten und um das Seitenpaket herum gelegt. Beim Zuschnitt habe ich darauf geachtet auf ein ungefähres Maß von 180mm Höhe und 110mm Breite zu kommen.
Den nun lose um die Seiten gelegten Buchdeckel habe ich mit der Flex am Rücken ein kleines Stück weit geschlitzt und durch zuschweißen des Schlitzes die Seiten fest mit dem Buchdeckel verbunden. Die Naht wurde anschließend verschliffen, gewärmt und leicht überschmiedet um die geschweißte Stelle verschwinden zu lassen und eine geschmiedete Oberfläche zu erzeugen.

Soviel zum Herstellungsgang. Um nun noch kurz auf die Maße aufmerksam zu machen möchte ich den goldenen Schnitt bzw. the golden Ratio ins Spiel bringen.
Der goldene Schnitt ist ein Verhältnis von zwei Längen die in einem bestimmten Längenverhältnis zueinander stehen (1:1.61803....). Dinge die nach diesem Längenverhältnis eingeteilt sind lassen sich besonders gut anschauen bzw wirken optisch angenehm auf das menschliche Auge.
In vielen Kunstwerken kommt dieser goldene Schnitt vor, indem z.b. das Hauptmotiv nicht in der Mitte eines Gemäldes sondern etwas aus der Mitte gerückt auf der Achse des goldenen Schnittes liegt.
Aber auch viele Alltagsgegenstände vom Briefkasten bis zum Computerbildschirm orientieren sich am goldenen Schnitt und wirken damit optisch ausgewogen.
Selbst die Längen eines christlichen Kreuzes lassen sich nach dem goldenen Schnitt einteilen.

Die Seiten meines Buches haben ein Maß von 100x160mm. Der Buchdeckel hat ein Maß von 110x180mm. Die Kantenlängen stehen also jeweils in einem Verhältnis von 1,6 zueinander.
Mir ist es wichtig solche kleinen Details in meine Arbeiten mit einzubeziehen und ich möchte anregen einen Blick dafür zu entwickeln, dass es oft an den kleinen Details liegt ob etwas gut aussieht oder nicht.
Ich spreche hier eben nicht nur von künstlerischen Arbeiten wie dem Buch sondern auch von den anderen vielen Dingen, die durch die Hände eines Schmieds (oder Handwerkers im allgemeinen) gehen.


Gruß
Willi

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 05.01.2018 13:39.

Willi

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Torsionsdamst mit Rentiergriff

von Willi am 22.12.2017 20:43

Hallo Zusammen,

hier nun auch mein neustes Werk im Bereich der Messer:

Ein großes Küchenmesser aus Torsionsdamast. Das Besondere beim Damast ist die Schichtung der Lagen. Zuerst ein Paket aus 12 Lagen ausgeschmiedet auf 5mm Stärke, dann in 5 Teile geteilt und beim erneuten Stapeln immer eine Lage aus dunklem 1.2842 dazwischen gelegt (auch 5mm stark). Anschließend ausgeschmiedet, verdreht und die Klinge ausgeschmiedet.
War ein Versuch das klassische  Stern-Muster der Torsion noch mehr zu betonen.
Die Idee stammt aus einem der Bücher von Heinz Denig. Finde ich gut gelungen und das Muster gefällt mir durchaus. Ich werde demnächst auch mal seine weiteren Modifikationen vom Torsionsdamast ausprobieren.
Was denkt ihr von dem entstandenen Muster?

Der Griff des Messers ist aus einem Stück Rentier-Geweih mit Messingabschlüssen. Geweih einersteits weil mir das Material in seiner cremigen Farbe gefällt, aber auch weil es in der Küche weniger feuchtigkeitsanfällig ist als Holzgriffe, die man immer gut ölen muss etc. (stabilisiertes Holz ausgenommen).


Messer1.jpg

Messer4.jpg

Messer2.jpg

Ich hoffe euch gefällts!

Kritik und Anmerkungen sind wie immer gewünscht und gerne gesehen!

Gruß
Willi

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Willi

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Was zum lesen? Buch aus Stahl

von Willi am 21.12.2017 19:36

Hallo Zusammen,

nun gibts kurz vor Weihnachten auch nochmal was von mir. Habe mich ja lange genug nichtmehr blicken lassen.

Die Idee ein Buch zu schmieden hatte ich schon länger. Nun hab ich es endlich mal geschafft und hab mir etwas besonderes ausgedacht.
Die Seiten sind auch 1mm Blech, der Einband aus 5mm Blech. Das Buch ist 180x110mm groß.

Was mir für die Arbeit noch fehlt ist ein Titel. Ich hatte schon dieverse Ideen, aber keine hat mich vollends überzeugt.
Vielleicht habt ihr Ideen?

Ich hoffe euch gefällts!

buch6.jpg

buch3.jpg

buch4.jpg

buch7.jpg


Gruß
Willi

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 21.12.2017 19:37.

Willi

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Re: Amboss gekauft - stählerne Bahn?

von Willi am 30.11.2017 09:39

Hab ich aus dem Internet. Irgendwann mal auf Facebook gefunden. Wo und wann es aufgenommen wurde, kann ich leider nicht sagen.

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Amboss gekauft - stählerne Bahn?

von Willi am 29.11.2017 10:04




FullSizeRender.jpg


Hier mal ein Bild wofür die Löcher auch waren. Nicht nur zum Handling beim Schmieden


Gruß
Willi

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Willi

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Re: Automatenstahl???

von Willi am 07.11.2017 15:26

Ich hatte mal ein paar Stücke Automatenstahl in C45 Qualität.
Ließ sich soweit ganz gut schmieden, bis ich versucht habe ein Stück zu lochen. Dabei ist das Material aufgerissen.
Ähnlich wie beim Spanen ist das Matrial also auch beim Schmieden brüchiger.

Je nachdem was du damit vorhast ist das kein Problem.

Gruß
Willi

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Willi

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Re: Hybrid-Klinge aus C90 und Edelstahl

von Willi am 15.07.2017 19:40

Hallo,

da nachgefragt wurde hole ich diesen alten Post nochmal hoch. Hier sind die Bilder die oben verschwunden sind:

CIMG1975-2.jpg

CIMG1976-2.jpg

Gruß
Willi

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.07.2017 19:41.
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