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Fester Dorn muss weg.

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Welder

44, Männlich

Beiträge: 68

Re: Fester Dorn muss weg.

von Welder am 06.08.2018 16:35

Na also klugscheisserisch und besserwisserisch war das bestimmt nicht gemeint . Wenn man als Handwerker im Beruf mit solchen Situationen zu tun hat,fragt man sich abend halt schon ,wie das mit Coca-cola oder Zitronensäre gehen soll,wenn ein Eisenteil dermassen aufgestaucht  festsitzt.In Gedanken habe ich den Amboss schon einige Male auf der Bahn auf 2 Kanthölzer gestellt und mit einem Passenden Vierkanntstahl und einem groben  Vorschlaghammer daraufgeschlagen oder mit dem Stapler unter die 100 -Tonnenpresse gehoben,aber eben nur in Gedanken.

Gruss Welder ,der  gerade   Titan und Schrauben  an die Wirbelsäule bekommen hat und die nächsten Monate nur noch in Gedanken schmieden kann .Vielleicht waren die Hämmer der letzten 28 Jahre doch zu gross

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.08.2018 16:36.

Klopfer

58, Männlich

Beiträge: 183

Re: Fester Dorn muss weg.

von Klopfer am 06.08.2018 22:48

Ich bin ja nicht der geborene Spaltpilz, deswegen gebe ich einfach mal ganz schüchtern und ohne wertende Absicht meine Vorgehensweise preis:
Ziel war anfangs, magels Drehmaschine, den Dorn am Stück zur Wiedererwendung zu erhalten. Leider war der Zugang von unten zum Rausklopfen nur mangelhaft. Auch die Versuche, mit Wärme auf den Schraubstock und Kältespray auf den Dorn waren niederschmetternd. Dann reifte die Erkenntnis, dass so ein Dorn im Notfall einfacher gedreht lassen geworden wäre (fuck, was für ein Deutsch...), als der Schraubstock beim Entfernen sicher am Stück erhalten. Aber das scheiß Stück musste halt doch einfach raus. Ich hab dann meine Bosch-Heimwerker-Bohrmaschine in meinen Westfalia-Proxxon-Bohrständer eingespannt und hatte Glück, dass der Dorn weich und nicht gehärtet war. Mit meinem größten Bohrer (10mm) bohrte ich dann den Dorn auf (vorbohren mit 4 mm...). Durch das Loch passte dann meine Black&Decker-Möchtegernprofi-Stichsäge mit Metallsägeblatt, die dann dem Dorn mt etwas Geduld seinen Schlitz im Kleid verpasste. Mit einer Rohrzange zeigte der derart geschwächte Dorn dann keinen Widerstand mehr und ließ sich ganz easy rausdrehen.
Es zeigte sich allerdings, dass der Schraubstock einen Riss aufweist und sich auch nur durch massive Hammerschläge zum Drehen überreden lässt, sodass ich beschlossen habe, den Dorn einfach wieder rein zu schlagen (durch seine geschlitzte Form nimmt er seine Zentrierungsfunktion nach wie vor einwandfrei wahr, lässt sich aber relativ einfach wieder entfernen).
Was wollte ich jetzt damit sagen?
Weiß ich nicht, aber manchmal kommt man auch ohne Profiwerkzeug mit einiger Hartnäckigkeit ans Ziel...

Antworten Zuletzt bearbeitet am 06.08.2018 22:57.
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