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Feldschmiede Restaurierung

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Worschdsub

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von Worschdsub am 11.02.2019 12:14

Ich stimme Volker zu.
Nennen wir es mal: Fehlkauf
Da ich nicht weiß wie Deine technischen Fertigkeiten und die Ausstattung Deiner Werkstatt aussieht. Kannst Du das ganze prinzipiell vergessen. Den passenden Ventilator durch Zufall finden oder einen bestehenden Ventilator so abzuändern, dass es passt lohnt sich hinten und vorne nicht.
 
Gruß
Oli

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kunstschlos...

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von kunstschlossernussbach am 11.02.2019 12:15

ich war zu langsam beim Beitrag schreiben...wenn noch mehr Teile da sind solltest Du die auch fotografieren wenn du deine Fragen gerne beantwortet haben willst.
Die Salamipolitik mit scheibchenweise Informationen ist hier nicht zielführend.

Schmieden lernt man am Amboß

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kunstschlos...

54, Männlich

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von kunstschlossernussbach am 11.02.2019 12:17

An der Mosel kann man eine gute Feldesse für 200 Euro kaufen, bestimmt das bessere Geschäft.

Schmieden lernt man am Amboß

Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2019 12:21.

Ben.G.

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von Ben.G. am 11.02.2019 15:51

Hallo nochmal,
ich möchte mich erstmal bedanken dass ich so viele schnelle Antworten bekommen habe. Auch möchte ich mich entschuldigen dass ich nicht alles direkt hochgeladen habe was ich habe, aber ich war der annahme dass es nicht nötig sei um die Frage zu klären. Also hier einmal alle Teile die ich von der Esse habe.
  • A: Pedal, befestigt an den Querstreben der Füße.
  • B: Esseisen Untersatz, mit großem Loch nach welchem sich meine Frage stellte
  • C: Gusseiserne Tischplatte mit befestigungspunkten. "Ein Stück Metall mit abgeschnittenen Füssen" Die Füsse sind nicht abgeschnitten sondern abgeschraubt. Ich vermute dass sie wie der Rest urspünglich vernietet waren.
  • D: Haken welcher am Pedal befestigt war und in die Welle des Schwungrades einklinkte.
  • E: Lagerungen der Welle des Schwungrades.
  • E-1: Schmierlöcher für die LAgerung der Welle.
  • F: "Ein Schwungrad mit einer gekröpften Welle"
  • G: Standbeine mit Gusseisernen Standfüssen aus Winkelstahl.
  • H: weitere Querstrebe.
F8-1.jpgF11-1.jpg  F10.jpg   s  F12-1.jpgF1.png
Die beiden hinteren Standbeine bestanden aus zwei rostigen stücken Vierkantrohr und wurden bereits entsorgt. Einen Ventilator der mit ein bisschen Arbeit passen würdehabe ich schon und den Riemen kann man bei angele.de kaufen.
Die Frage nach dem "Sinn" oder dem kosten-nutzen Verhältnis diesen Projektes stellte sich mir nicht, ich bin ja schließlich Hobbyist.
Ich hoffe nun dass vielleicht einer von euch eine Antwort auf meine Urspüngliche Frage finden kann: welchen Sinn erfüllt das große Runde Loch am Esseisen Untersatz? Es ist auf dem letzten Bild zu sehen.

Glück auf
Ben

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Worschdsub

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von Worschdsub am 11.02.2019 16:08

Hm...
Ich denke das große Loch wird wohl dazu dienen die Fehlende Technik aufzunehmen. Irgendwie musst Du ja die Luftzufuhr regeln können, bzw. eine Schlackefaust oder ähnliches bewegen können. Was mir Rätsel aufgibt ist, dass da nirgendwo Bohrungen oder Laschen zu sehen sind. Auch das große Loch im Boden des Esseisens macht mich stutzig. ich vermute es fehlt mehr als Du meinst.

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kunstschlos...

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von kunstschlossernussbach am 11.02.2019 16:13

Meine Vermutung geht din die Richtung daß die große Öffnung des Gußteils die Reinigung der Windkammer ermöglichen soll. Bestimmt wurde die Öffnung während dem Betireb verschlossen, evt. findest Du noch eine Halterung für eine Blechabdeckung.
Gerne möchte ich noch die Feuerschüssel in zusammengebauten Zustand von oben sehen. wenn ein Gebläse vorhanden ist macht eine Reparatur sinnvoll wenn es als Hobby gemacht wird.
Ein Alter der Esse kann ich nicht einschätzen.

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DerFeldschmied

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von DerFeldschmied am 11.02.2019 16:16

Ist zwar unwahrscheinlich, aber vielleicht konnte man die kleine Öffnung auf und zu machen und so den Druck verändern. Kenne mich aber so ziemlich gar nicht damit aus, also wahrscheinlich Schwachsinn.

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kunstschlos...

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von kunstschlossernussbach am 11.02.2019 16:17

Oli, ich denke daß es eine Hobbyesse ist ohne Luftregelung und Schlackefaust, der Wind wurde wohl mit dem Pedal des Gebläsentriebes  geregelt und in der Feuerschüssel wird wohl ein Lochblech oder Sieb gelegen haben.
Die Halterungen unter dem Essentisch ist sicher für das Gebläse gedacht.

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kunstschlos...

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von kunstschlossernussbach am 11.02.2019 16:19

Bei Tretkurbelessen wurde der Wind häufig mit dem Pedal gesteuert, nicht der Druck sondern die Windmenge.

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Antworten Zuletzt bearbeitet am 11.02.2019 16:23.

Ben.G.

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Re: Feldschmiede Restaurierung

von Ben.G. am 11.02.2019 16:28

Was dich stutzig macht macht auch mich stutzig, ich vermute dass es keine Feuerzunge gab und nur ein Gittereinsatzt im Esseisen war. Ich habe dieses Bild gefunden von einer Esse gleichen Fabrikats welche in Dortmund steht. Diese hat leider schon etwas mehr mitgemacht als meine, aber auch bei ihr ist ein Hebelmechanismus zur Luftregulierung nicht erkennbar. feldschmiede-esse-koks_1.jpg

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